Ein besonderes Anliegen ist es, die traditionelle Musik aus dem Egerland zu bewahren und sie an die junge Generation weiterzugeben.Der musikalische Leiter, Florian Ebert aus Franken verstand es meisterhaft seine Leidenschaft für diese Musik an die Musiker zu übertragen und sie zu Höchstleistungen anzuspornen.Mit der Uraufführung des Marsches „Gruß ins Egerland“ von Rainer Stiassny gedachte das Orchester an Ernst Mosch, der am 7. November seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte. Infolge kam es auch nach vielen bekannten Stücken wie „Salve Imperator“, „Amselpolka“, „Egerland Heimatland“, „Schneewalzer“ und der „Löffel-Polka“ zu stehenden Ovationen.In einer Solistenparade wuchsen die beiden Musiker, Stefan Grausgruber auf dem Tenorhorn mit „Eine Gämse in den Bergen“ und Helmut Zsaitsits auf der Trompete mit dem „Karneval von Venedig“ über sich hinaus. Tosender Beifall spornte die Musiker an. Ein musikalischer Genuss waren auch die Evergreens wie „The Son of a Preacherman“ mit der Sängerin Stephanie Huber und der „Säbeltanz“.Für eine angenehme Konzertatmosphäre sorgte Magdalena Schwellensattl, die charmant und wortgewandt durch das Programm führte.Erst nach drei Zugaben, den Polkas „Wir sind Kinder von der Eger“ und „Gute Nacht“ wurde das Publikum mit der heimlichen Hymne des Erzgebirges dem „Steigermarsch“ und dem Versprechen in zwei Jahren wieder zu kommen entlassen.2016 will das Orchester mit zwei Konzerten auch wieder das Südtiroler Publikum mit Egerländer Musik begeistern, am 13. Februar in Mühlbach und am 14. Februar in Algund.