Werbung - Redaktion - Mittwoch, 16. Mai 2012
12. Februar 2012
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Chronik

Costa Concordia – Reederei Costa Crociere bangt um Zukunft

Die italienische Reederei Costa Crociere, Betreiber des am 13. Jänner verunglückten Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“, bangt um ihre Zukunft. Nach der Katastrophe vor der toskanischen Insel Giglio habe die Gesellschaft einen 35-prozentigen Rückgang bei der Reservierung neuer Kreuzfahrten gemeldet.

„Wenn die Costa nicht als Gesellschaft pleitegeht, könnte sie als Marke bankrottgehen. Unsere Marke ist zerstört worden“, klagte Costas Geschäftsführer Pierluigi Foschi im Interview mit der Turiner Tageszeitung „La Stampa“ (Sonntagsausgabe).

Foschi machte Schiffskapitän Francesco Schettino für das Unglück verantwortlich. „Er wird von Beweisen belastet, vor denen jeder erschaudern würde. Es ist unbestreitbar, dass ein menschlicher Fehler diese Katastrophe verursacht hat“, so Foschi.

„Die Katastrophe der Concordia muss als Lehre für die Zukunft dienen. Bald wird es Änderungen im elektronischen Bordsystem geben. Auch bei dem Rettungstraining wird es Erneuerungen geben“, so Foschi.

dpa




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