Werbung - Redaktion - Mittwoch, 16. Mai 2012
09. Februar 2012
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Chronik

Costa Concordia: Taucher bargen Teddybär eines überlebenden Buben

Tauchmannschaften haben aus der vor Giglio havarierten „Costa Concordia“ den Teddybären eines Buben aus Verona geborgen, der mit seinem Vater das Unglück überlebt hatte.

Bei der Evakuierung des Schiffes nach der Havarie am 13. Jänner hatte das Kind sein Kuscheltier nicht aus der Kabine holen können.

Seit seiner Heimkehr hatte der Bub, der vor einiger Zeit seine Mutter verloren hatte, sehr um den Teddybär getrauert und immer wieder nach dem Plüschtier gefragt. Ohne den Teddybären konnte das Kind nicht mehr einschlafen, berichtete sein Vater.

Vom Verlust des Teddybären erzählte der Vater des Kindes in einem Mail an eine Familie auf der Insel Giglio, die ihm und dem Kind nach dem Schiffbruch geholfen hatte, berichtete die Tageszeitung „Corriere Fiorentino“.

 Die Familie zeigte das Schreiben dem Bürgermeister der Insel, Sergio Ortelli, der die Geschichte wiederum den Rettungsmannschaften wissen ließ, die im Wrack nach den noch 15 Vermissten suchen.

Aufgrund des Schiffsplans, konnten die Rettungsteams feststellen, dass die Kabine, die das Kind mit seinem Vater besetzt hatte, sich in einem nicht untergegangenen Teil des Wracks befand.

Tauchern gelang es schließlich, den Teddybären aus der Kabine zu holen. Das Plüschtier wurde dem Kind nach Verona geschickt. 

apa/dpa




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