Bei einem Lawinenunglück auf einer Passstraße in Afghanistan sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen.
Die Schneemassen verschütteten am Montagabend zahlreiche Autos am 3.800 Meter hoch gelegenen Salang-Pass, wie der Polizeichef der Provinz Parwan, Abdul Rahman Sajedchail, am Dienstag mitteilte.
Rettungskräfte waren die ganze Nacht im Einsatz, um Verschüttete zu bergen und etwa 1.500 gestrandete Autofahrer zu versorgen. Militärhubschrauber warfen Nahrungsmittelpakete ab.
Die Rettungsarbeiten seien am Dienstag von weiteren Lawinen erschwert worden, sagte der Polizeichef. Bei der Befreiung von Autos aus den Schneemassen wurden Polizisten und Sanitäter von 100 afghanischen Soldaten unterstützt.
Der Pass verbindet Kabul mit der im Norden gelegenen Stadt Masar-i-Scharif.
apa/apn
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