Die Löhne und Gehälter im Öffentlichen Dienst sind in Italien in den vergangenen zehn Jahren deutlich stärker gestiegen, als im Privatsektor.
Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Agentur ARAN („Agenzia per la Rappresentanza negazionale delle pubbliche amministrazioni“) hervor.
Während laut ARAN in der öffentlichen Verwaltung die Löhne und Gehälter um 39,7 Prozent gestiegen sind, gab es bei Privatunternehmen eine durchschnittliches Plus von 25,7 Prozent.
In den vergangenen zwei Jahren wurden in der öffentlichen Verwaltung zudem die Löhne um durchschnittlich 3,2 Prozent erhöht, was der Inflation entspricht.
Laut Aran-Chef Antonio Naddeo wird das Sparpaket der Regierung einen Ausgleich bei der Entlohnung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor schaffen.
Das Sparpaket der Regierung, das eine Einfrierung der Gehälter im Öffentlichen Dienst vorsieht, bringt dem Staat im ersten Jahr eine Ersparnis von 5,7 Milliarden Euro. 2010 wird der Staat etwas mehr als 6,5 Milliarden einsparen.
stol
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