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Artikel vom 20. Juni 2012
Laut dem Landestatistikinstitut ASTAT besuchen 9506 Buben und 11.156 Mädchen die Oberschule. In absoluten Zahlen bedeutet dies eine Zunahme von 325 Schülern im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr.
68,8% der Schüler besuchen eine Oberschule mit deutscher, 29,0% eine Schule mit italienischer Unterrichtssprache und die restlichen 2,2% eine Oberschule in einer ladinischen Ortschaft.
An Südtirols Oberschulen zählt man im heurigen Schuljahr 1093 Klassen. Eine Klasse umfasst im
Durchschnitt 18,9 Schüler.
1.141 Schüler mussten im Schuljahr 2011/12 die Klasse wiederholen. Die Repetentenquote ist mit 5,5 Repetenten je 100 Eingeschriebene im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr um 0,3 Prozentpunkte gesunken.
Wirtschaftsfachoberschule bevorzugt
Den größten Zulauf verzeichnet die Wirtschaftsfachoberschule (ehemalige Handelsoberschule) mit 3782 eingeschriebenen Schülern, gefolgt vom Realgymnasium (3013) und vom humanistischen Gymnasium (2711).
Die von den männlichen Schülern bevorzugten Schularten sind die Wirtschaftsfachoberschule (2029), die Technische Fachoberschule (ehemalige Gewerbeoberschule; 1806) und das Realgymnasium (1731).
Bei den Schülerinnen belegt das pädagogische Gymnasium (2154) den ersten Platz, gefolgt vom humanistischen Gymnasium (1948) und von der Wirtschaftsfachoberschule (1753).
Kulturelle Vielfalt in den Oberschulen
Im Schuljahr 2011/12 sind 1453 ausländische Schüler (675 Buben und 778 Mädchen) an Südtirols Oberschulen eingeschrieben (Quote von 7,0 Ausländern je 100 Eingeschriebene).
Die ausländischen Schüler stammen zum Großteil (45,4%) aus europäischen Nicht-EU-Ländern, zu
20,0% aus Asien, zu 15,8% aus EU-Ländern, zu 10,3% aus Afrika und zu 8,5% vom amerikanischen
Kontinent.
Aufgeschlüsselt nach Herkunftsländern sind die am häufigsten vertretenen Staaten Albanien (258 Schüler), Pakistan (134), Marokko (108), Deutschland (92) und Mazedonien (83).
Dabei gibt es an Oberschulen mit italienischer Unterrichtssprache eine höhere Ausländerquote: Sie beläuft sich auf 16,3 je 100 Eingeschriebene.
Demgegenüber beträgt sie an den Oberschulen mit deutscher Unterrichtssprache 3,3 und an jenen der ladinischen Ortschaften 1,1 je 100 Eingeschriebene.
Aus dem deutschsprachigen EU-Raum (Deutschland und Österreich) kommen 114 Schüler.