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Artikel vom 17. Juli 2012

ASGB begrüßt Beschluss zu Kleinkinderbetreuung

Der Autonome Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB) begrüßt den Beschluss der Landesregierung zur Kleinkinderbetreuung, fordert aber zusätzlich einen Fonds der die Weiterzahlung der Rente für Mütter die zu Hause bleiben garantiert.

Tony Tschenett

Tony Tschenett - Foto: D

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„Dass ab 2014 auch die Gemeinden für den Tagesmutterdienst zahlen, bedeutet eine Entlastung der Familien, die erfreulich ist“, zeigt sich der Vorsitzende des ASGB Tony Tschenett zufrieden.

Der ASGB vermisse aber Maßnahmen für eine Regelung der fehlenden Rentenversicherung für Erziehungszeiten der Mütter.

„Unser Vorschlag wäre die Einrichtung eines Fonds, der die Weiterzahlung der Rente für Mütter, die ihre Kinder selbst zu Hause betreuen, garantiert. Aufgrund dieser fehlenden Maßnahmen müssen viele Mütter zu schnell ins Arbeitsleben zurückkehren“, so Tschenett.

Der ASGB fordert außerdem, dass das Familiengeld auch nach Volljährigkeit der Kinder weiterbezahlt wird, solange diese als zu Lasten lebend gelten.

„Da das Land, was die Familienunterstützung anbelangt, großen Spielraum hat, betrachten wir diese Forderungen als legitim und ohne weiteres umsetzbar. Äußerste Priorität muss die Entlastung der Familien haben“, betont Tschenett.