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Artikel vom Donnerstag, 7. März 2013

Astat: Frauen in Südtirol arbeiten mehr als die Männer

Wenn am Freitag der „Tag der Frau“ ansteht, dann läuft das in manchen Partnerschaften auf einen (obligatorischen) Blumenstrauß hinaus. Dabei sollte der Tag – entstanden in der Zeit rund um den Ersten Weltkrieg – vor allem Gleichberechtigung bringen.

Foto: shutterstock

Davon ist allerdings auch die Südtiroler Gesellschaft noch ein gutes Stück entfernt – wie eine aktuelle Astat-Studie belegt.

Denn auch hierzulande sei die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern nach wie vor von traditionellen Mustern geprägt, so das Landesinstitut für Statistik.

Hausarbeit: Kein Bereich für Männer

„77,2 Prozent der Männer arbeiten weniger als zehn Stunden in der Woche im Haushalt“, schreibt das Astat in einer Studie zum Tag der Frau am 8. März. 33,5 Prozent beteiligten sich überhaupt nicht an der Hausarbeit.

Demgegenüber steht fast ein Drittel der Südtiroler Frauen, die mehr als 30 Stunden in der Woche mit Arbeit in den eigenen vier Wänden zubringen.

„Mit Ausnahme der unter 30-Jährigen, die den häuslichen Pflichten noch einigermaßen ‚entgehen‘, bleibt der Arbeitsaufwand im Haushalt in allen Altersstufen der Frau nahezu unverändert.“ Selbst über 70-Jährige sind durchschnittlich 23,1 Stunden pro Woche mit Staubsauger, Bügeleisen und Waschmaschine beschäftigt.

Rechnet man die Stunden bezahlter Tätigkeit und unbezahlter Hausarbeit einer Südtiroler Frau zusammen, so arbeiten Frauen rund vier Stunden pro Woche mehr als Männer.

Rund 16,9 Prozent weniger Gehalt

Doch dem nicht genug: Denn wenn Vollzeit beschäftigte Frau bezahlt wird, bekommt sie weniger, als ihre männlichen Kollegen.

„Aus der Analyse der Daten zu den in der Privatwirtschaft abhängig Beschäftigten aus dem Jahr 2010 geht eindeutig hervor, dass die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen im Schnitt 16,9 Prozent weniger verdienen“, so das Astat.

Auffallend dabei: Es ist der Zeitraum rund um die 30er-40er Jahre eines Mitarbeiters, in dem die Entlohnung beginnt, stark auseinanderzustreben.

„Dies legt den Schluss nahe, dass die Babypause ein einflussreicher Faktor auf den Lohnunterschied sein kann“, so das ASTAT.

stol

petixx333

und für sowas brauchts eine astat studie.. ?!?! so ein schmarrn... das gleiche ist es ,dass der Durchschnittslohn laut astat in südtirol über durchschnitt liegt und gestern hat es eine astat studie gegeben, dass es sich die südtiroler immer schwerer tun für die grundbedürfnisse aufzukommen und das nachdem eine astat studie herausgefunden hat, dass die lebenshaltungskosten in südtirol im durchschnitt höher sind als im rest italiens!!! hörts endlich auf mit diesen schwachsinnigen statistiken. sowas weiss jedes kind.... DI CHE COSA STIAMO PARLANDO??????

07.03.2013 14:55

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1 Kommentar