Sonntag, 12. Februar 2012
13. März 2010
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Lokal

Diözese hat für Verdachtsfälle Ombudsstelle

Die Leitung der Diözese Bozen-Brixen zeigt sich „zutiefst betroffen“ von sexuellen Missbräuchen in katholischen Schulen und Internaten in Deutschland und „verurteilt diese abscheulichen Verbrechen.“

„Der Kirche ist es ein Anliegen, sich für eine ehrliche Aufklärung einzusetzen, denn die Opfer haben ein Recht darauf“, heißt es in einer Stellungnahme der Diözese.

Aus diesem Grunde wolle man „aktiv vorgehen und u.a. auf der diözesanen Homepage ein Forum schaffen, wo solche Vorwürfe aufgegriffen werden. Somit soll sichergestellt werden, dass jeder Beschuldigung schnell und wirksam nachgegangen wird, denn die Fürsorge für die Opfer und deren Schutz hat höchste Priorität“, heißt es weiter.

Erste Anlaufstation in allen Fällen bzw. Verdachtsfällen von sexueller Gewalt und Missbrauch innerhalb der Katholischen Kirche ist eine diözesane Ombudsstelle.

Sie soll soll „nach Klärung der Tatbestände Hilfen für Opfer und Maßnahmen für die Verantwortlichen erarbeiten. Auch sind die rechtlichen und kirchenrechtlichen Folgen zu klären und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen“, erklärt die Diözese.

Verdachtsmomenten werde durch die Ombudsstelle unmittelbar nachgegangen.

Gleichzeitig bemühe sich die Diözesanleitung im Bereich der Prävention in den diözesanen Einrichtungen darum, eine Kultur des aufmerksamen Hinschauens zu pflegen und eine Pädagogik zu fördern, die sich der Stärkung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen verpflichtet wisse.

Verantwortlicher der diözesanen Ombudsstelle ist Generalvikar Josef Matzneller. Die Mailadresse lautet: ombudsstelle@bz-bx.net




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