Samstag, 04. Februar 2012
10. September 2010
Lokal

EU-Kommission unterstützt Masterprogramm der Bozner Uni

Unter den 29 europäischen Masterprogrammen, die die Europäische Kommission im Rahmen des Erasmus-Mundus II-Programmes ausgewählt hat, findet sich auch das Europäische Masterprogramm in Computational Logic (EMCL) der Freien Universität Bozen.

Die Fakultät für Informatik setzte sich mit EMCL gegen 182 eingereichte Studienprogramme von Universitäten aus ganz Europa durch.

2004 gestartet, ist EMCL eines der ersten europäischen Masterprogramme, die das Qualitätssiegel Erasmus Mundus und somit eine Finanzierung von Seiten der EU erhalten hatte.

Mit dem Abschluss der auf einen fixen Zeitraum begrenzten Finanzierung musste ein neues Projekt eingereicht werden.

„Der wiederholte Erfolg mit Erasmus Mundus II bestätigt die hohe Qualität des Studiums in Bozen, das bis jetzt 70 Absolventen aus 25 Nationen hervorgebracht hat“, so die Uni Bozen in einer Aussendung.

Das EMCL wird von der Freien Universität Bozen gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden, der Universidade Nova von Lissabon und der Technischen Universität Wien angeboten.

Die Studenten müssen sich in einem strengen Auswahlverfahren einer Jury der vier teilnehmenden Universitäten stellen und mindestens zwei der vier teilnehmenden Hochschulen des Konsortiums besuchen.

Am Abschluss des Studiums erhalten sie ein gemeinsames Diplom der Freien Universität Bozen und jener Universitäten, an denen sie studiert haben.

Neben dem EMCL hält die Fakultät für Informatik noch zwei weitere Erasmus-Mundus-Master im Programm: Language and Communication Technologies und Software Engineering.

Stichwort: Erasmus Mundus

Bei Erasmus Mundus handelt es sich um ein Kooperations- und Mobilitätsprogramm im Bereich der höheren Bildung.

Zu den Zielen zählen die Förderung der Bildung auf europäischem Niveau und eine damit verbundene Erhöhung der Karriereaussichten der Studenten sowie die interkulturelle Verständigung durch die Kooperation mit Drittländern.

Das derzeitige Erasmus Mundus Programm 2009 bis 2013 (bekannt als Erasmus Mundus II) führt die Bemühungen der ersten Phase (2004 bis 2008) fort.




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