Die Arbeiten für die Planung der BBT Zulaufstrecke schreiten voran.
"Mit Hilfe von Erkundungsbohrungen werden nun genaue Informationen für die Erstellung des geologischen, hydrogeologischen und geotechnischen Modells auf Tunnelniveau gesammelt", erklärt der Direktor der BBT-Beobachtungsstelle Martin Ausserdorfer.
Die Bohrkerne geben Auskunft über den Schichtenaufbau.
Zudem können in den Bohrlöchern geotechnische und hydrogeologische Versuche durchgeführt werden um die hydrogeologische und geotechnische Beschaffenheit des Untergrundes zu erkunden.
"Damit gelingt es festzustellen, ob beim Tunnelbau im Streckenabschnitt das Gestein kompakt ist oder ob Wasser im Gebirge vorhanden ist", so Ausserdorfer.
Schlussendlich werden die Bohrungen zu Grundwassermessstellen ausgebaut um den Grundwasserspiegel im Laufe der Zeit beobachten zu können.
Erste Erkundungsbohrungen für die BBT Zulaufstrecke von Franzensfeste bis nach Waidbruck werden jetzt durchgeführt.
Die gesamte Strecke wird im Tunnel verlaufen. Im Bereich der Villnösser Haltestelle wird der Tunnel mit Hilfe einer Brücke die Talseite wechseln.
Der Tunnel verläuft von Feldthurner Gemeindegebiet kommend unter Gufidaun weiter bis nach Waidbruck, wo an der bestmöglichen Anbindung an den Schlerntunnel gearbeitet wird.
Für die Planung und den Bau zuständig ist RFI, begleitet werden alle Arbeiten von den Technikern des Landes und der BBT Beobachtungsstelle.