Werbung - Redaktion - Donnerstag, 17. Mai 2012
08. Februar 2012
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Lokal

Feldthurnser überlebt vier Stunden unter Lawine

Es gleicht einem Wunder: Ein 39-Jähriger hat am Mittwoch ein Lawinenunglück in Garn oberhalb von Feldthurns überlebt.

Vier Stunden lag er unter den Schneemassen begraben. Stark unterkühlt, aber ohne größere Verletzungen wurde er von den Rettungskräften geborgen.

Der Feldthurnser brach früh auf, um vor Arbeitsbeginn um 13 Uhr eine Skitour zum Königsanger (2.436 Meter) machen. Als er zur Mittagszeit noch nicht zurück war, alarmierte seine Familie die Rettungskräfte.

Gemeinsam mit der Bergrettung des Alpenvereins und der Rettungsmannschaft des Rettungshubschraubers Pelikan II machte sich der Bruder des 39-Jährigen auf die Suche nach dem Vermissten, der kein Lawinensuchgerät mit sich führte.

Oberhalb der Meraner Hütte entdeckten die Retter ein abgegangenes Schneebrett: Unweit davon hörten sie eine Stimme aus dem Schnee, begannen zu graben und fanden den Skitourengeher .

Er lag rund 30 Zentimeter unterhalb der Schneedecke: Der Feldthurnser war unterkühlt, aber ansprechbar und berichtete, er sei gegen 10 Uhr unter das Schneebrett geraten. Gerettet wurde er gegen 14 Uhr.

Dank einer Lufthöhle hatte er vier Stunden unter den Schneemassen überlebt. Auch seine dicke Kleidung dürfte ihm das Leben gerettet haben.

Der 39-Jährige wurde geborgen, von den Rettungskräften erstversorgt und ins Krankenhaus geflogen. Das Spital kann er voraussichtlich schon bald verlassen.

stol




 
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