Werbung - Redaktion - Donnerstag, 17. Mai 2012
21. Juli 2010
Der Virgl (im Hintergrund)  ist ein Naherholungsgebiet der Bozner. © 2010 Der Virgl (im Hintergrund) ist ein Naherholungsgebiet der Bozner. Das neue Geschäftdesign von Thun. © 2010 Das neue Geschäftdesign von Thun. Der Virgl (im Hintergrund)  ist ein Naherholungsgebiet der Bozner. © 2010 D Der Virgl (im Hintergrund) ist ein Naherholungsgebiet der Bozner. Das neue Geschäftdesign von Thun. © 2010 STOL Das neue Geschäftdesign von Thun.
Lokal

Firma Thun zieht Virgl-Projekt zurück

Es sollte ein „Märchenhügel“ mit Hotel, Restaurant, Kongresszentrum und Park auf dem Virgl werden - nach jahrelangem Hin und Her mit der Gemeinde Bozen hat das Unternehmen Thun, mit Sitz in Bozen, entschieden, seinen Vorschlag zurückzuziehen.

Stattdessen will das Unternehmen in andere Projekte investieren. Das teilte Geschäftsführer Matthias Mair, Geschäftsführer von Thun, auf einer Pressekonferenz am Mittwochvormittag in Bozen mit.

"Bedauerliche Entscheidung"

Seit dem Jahre 2006 habe Peter Thun Vorschläge für eine Gestaltung des Virgls gemacht, von der Gemeinde hat er aber nie eine Antwort auf seine Pläne bekommen.

Vor einigen Tagen hat sein Unternehmen einen Schlussstrich unter das Projekt gezogen und entschieden, „die verfügbaren finanziellen Mittel für andere Ziele einzusetzen“, wie es in einem Brief an den Bozner Bürgermeister Luigi Spagnolli heißt.

Dieser hatte das Projekt vor kurzem noch als „wunderschön“ bezeichnet, zwei geplante Treffen mit dem Bozner Unternehmer aber aus terminlichen Gründen abgesagt, was letztendlich den Ausschlag für die Entscheidung von Peter Thun gab.

Thun sprach von einer „sehr bedauerlichen, aber letztendlich unvermeidlichen Entscheidung für den Fortbestand des Unternehmens.“

"Präsenz verstärken"

Die geplante Erlebniswelt sei „bis ins Detail ausgearbeitet gewesen“, erklärte Geschäftsführer Mair.

Nun hoffe man, dass die Gemeinde Bozen das Projekt nicht ganz fallen lasse und es mit anderen Partnern verwirkliche.

Das Unternehmen wolle in Zukunft sein Augenmerk vermehrt auf den Vertrieb setzen und plane neue Geschäfte im In- und Ausland zu eröffnen.

„Außerdem wollen wir unsere Präsenz an den Flughäfen verstärken“, erklärte Mair.

"Thun gehört zu Bozen"

Thun hat laut Mair auch ein neues Konzept für die Einrichtung seiner Geschäfte entwickelt, wobei besonders Frauen und Kinder als Zielgruppe angesprochen werden sollen.

Der Geschäftsführer bestätigte, dass das Unternehmen dem Land Südtirol trotz der zunehmenden Präsenz im Ausland und der neuen Logistikzentrale in Mantova die Treue halten werde: „Thun gehört zu Bozen.“

pro




Hier können Sie den Artikel bewerten
 
 
On-Tour Fotos zum den Archiv