Ihm wurde vorgeworfen, seine Lebensgefährtin (30) wiederholt geschlagen, an den Haaren durch die Wohnung geschleift, mit einem Küchenmesser bedroht und sie vergewaltigt zu haben.
Staatsanwältin Luisa Mosna hatte vier Jahre Haft für den im Pustertal wohnhaften Tschechen (30 ) gefordert, vom Vorwurf der sexuellen Gewalt hatte sie den Freispruch beantragt.
Der Strafsenat unter dem Vorsitz von Richterin Carla Scheidle verurteilte den Mann, der nicht zur Verhandlung erschienen war, zu sieben Jahren Haft.
Die Straftaten hätten sich laut Anklage zwischen September 2008 und Dezember 2009 ereignet.
Dreimal hatte die Frau ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Die Heilungsdauer ihrer Verletzungen betrug einmal zehn, einmal fünf und das letzte Mal sieben Tage.
Sie habe den Ärzten verschwiegen, wie es zu den Verletzungen gekommen sei, da sie die Reaktion ihres Freundes fürchtete. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.