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Artikel vom 02. Juli 2012

Großeinsatz für Feuerwehren in Olang: Brand nach Staubexplosionen in Silo

In der Olanger Industriezone wurde am Montagvormittag Alarmstufe 3 ausgerufen: In einem Silo war es zu mehreren Staubexplosionen gekommen.

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Foto: FF Oberolang/STOL - Foto: STOL

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Foto: FF Oberolang/STOL - Foto: STOL

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Foto: FF Oberolang/STOL - Foto: STOL

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Gegen 10.30 Uhr wurde Alarm geschlagen. Die Freiwilligen Feuerwehren von Mitter-, Ober- und Niederolang sowie von Ober- und Niederrasen und Welsberg rückten zur Firman „Nordpan“ aus; die Feuerwehr Geiselsberg stand in Bereitschaft. Insgesamt waren rund 130 Mann im Einsatz.

Bei dem Unternehmen, das Massivholzplatten herstellt, gab es einen Defekt bei einer Schleifmaschine. Ein Funke löste daraufhin einen Brand in der Filteranlage aus.

Wie die Feuerwehr Oberolang berichtet, hat sich der dadurch entstandene Funkenflug über die Hochdruckabluftanlage auf das rund 100 Meter entfernte Schleifmehl- und Spänesilo ausgebreitet.

In dem Silo kam es schließlich zu Staubexplosionen, worauf es auch hier zu mehreren Bränden kam.

An zwei Abschnitten gleichzeitig gelöscht

Um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen, wurde an zwei Einsatzabschnitten gleichzeitig gelöscht.

Zum einen wurden die Brände in den Filtern und Spänesilos mit einem eingebauten Löschsystem bekämpft. Mit Hilfe der Drehleiter der Feuerwehr Oberolang und drei eingesetzter Wärmebildkameras konnte der Brand in den Silos mit minimalen Wasserschäden und nach etwa drei Stunden gelöscht werden.

Zum anderen wurde das Feuer an der Filteranlage gelöscht: Die Anlage musste von Außengekühlt werden.

Noch bis ca. 14.30 Uhr waren die Nachlöscharbeiten im Gange.

Gefahr weiterer Staubexplosionen

Der gesamte Einsatz habe sich recht schwierig gestaltet, heißt es von der Feuerwehr Oberolang. Es habe die ständige Gefahr einer weiteren Staubexplosion bestanden.

Außerdem musste an mehreren Einsatzstellen gleichzeitig gearbeitet werden, sodass ein Großaufgebot an Atemschutzgeräteträgern erforderlich war.

Produktion wieder angelaufen

Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt. Das Weiße Kreuz von Bruneck stand jedoch in Bereitschaft.

Im Einsatz waren auch die Carabinieri.

Der größte Teil der Produktion konnte bereits nach kurzem Stillstand wieder aufgenommen werden.

stol