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Artikel vom 28. Juli 2012

Kletterer stürzt am Langkofel in den Tod

Erneut hat sich ein tödlicher Unfall auf Südtirols Bergen ereignet. Am Samstagnachmittag stürzte ein Kletterer am Langkofel (3181 Meter) in den Grödner Dolomiten in den Tod.

Langkofel

Archivbild - Foto: D

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Ersten Informationen zufolge waren am Samstag zwei Seilschaften, zu denen auch der italienische Urlauber gehörte, nahe der Toni-Demetz-Hütte Richtung Gipfel aufgebrochen.

Gegen 16.30 Uhr ereignete sich der tödliche Unfall: Der 59-Jährige aus Fidenza (Parma) befand sich in der Nord-Ostwand des Langkofels, als er aus bisher ungeklärter Ursache abstürzte.

Schwierige Bergung wegen starken Windes

Umgehend wurde der Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites alarmiert: Wegen des starken Windes war es der Rettungsmannschaft jedoch zunächst nicht möglich, den Unfallort anzufliegen. Die Bergrettung Gröden wurde daher ebenfalls verständigt, um zu Fuß den verunglückten Kletterer zu erreichen.

Allerdings legte sich der Wind bald etwas und der Aiut Alpin Dolomites konnte die Unglücksstelle anfliegen. Als die Rettungskräfte eintrafen, kam für die verunglückte Person  bereits jede Hilfe zu spät.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Leiche wurde geborgen und zu Tal geflogen.

Im Einsatz standen auch die Carabinieri. Der genaue Unfallhergang ist noch Ermittlungssache.

stol