Sonntag, 12. Februar 2012
30. Juli 2010
Prof. Klaus Pittschieler, Primar am Bozner Krankenhaus, geht in Pension © 2010 Prof. Klaus Pittschieler, Primar am Bozner Krankenhaus, geht in Pension Prof. Klaus Pittschieler, Primar am Bozner Krankenhaus, geht in Pension © 2010 Prof. Klaus Pittschieler, Primar am Bozner Krankenhaus, geht in Pension
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Krankenhaus Bozen: Primar Pittschieler geht in Pension

Nach 35-jähriger Tätigkeit verabschiedet sich heute Prof. Pittschieler vom Bozner Krankenhaus.

Nach Abschluss des Medizinstudiums mit 24 Jahren in Innsbruck und Facharztausbildungen in den verschiedenen Bereichen, wie Kinderheilkunde, Neonatologie und pädiatrische Gastroenterologie, wurde er 1992 zum Universitätsprofessor an der Kinderklinik und Universitätsklinik Innsbruck gekürt.

Prof. Pittschieler hat an verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen und Forschungsaufenthalten an renommierten Universitätskliniken im Ausland (in Deutschland, in der Schweiz, in den USA und in Australien) teilgenommen.

So konnte er sein Blickfeld stets erweitern und hatte Gelegenheit, sich mit Fachkollegen aus aller Welt zu besprechen und viele Menschen aus anderen Kulturkreisen kennenzulernen.

Seit 1996 leitet er als Primar die Kinderabteilung im Bozner Krankenhaus. Große Anerkennung findet sein vielfaches Angebot an verschiedenen Fachbereichen. Es ist ihm gelungen, die Mitarbeiter in den jeweiligen Fachbereichen einzuführen sowie wichtige Aufgaben und Entscheidungen zu delegieren. Diese Strategie hat zu selbständigem Fachspezialisten geführt.

Im Bereich der Forschung international bewährt, ist er zudem Mitglied der internationalen Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (SIGEP) und Gründungsmitglied der internationalen Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE).

Die Zellforschung stand an erster Stelle; zu diesem Zweck hat er ein Labor aufgebaut in Zusammenarbeit mit dem Dienst für Anatomie und Histopathologie und mit dem Labor der Landesagentur für Umwelt.

Im Bereich der Zöliakie hat er sich mit Studien über Zöliakie, Alpha 1-Antitrypsinmangel befasst. Diesen Forscherdrang konnte er auch auf seine Mitarbeiter übertragen.

1986 wurde unter seiner Leitung das Neugeborenen-Screening eingeführt, wobei erstmals weltweit eine genetische Variante der Lebererkrankung aufgedeckt wurde.

Die Früherkennung macht eine Vorbeugung der Krankheit möglich und die Lebensqualität der kleinen Patienten kann damit erhalten bleiben.

Durch die Gründung des Departments wurde die Kindermedizin mit der Kinderchirurgie gekoppelt, damit konnte man in der Abteilung auch sehr komplexe Krankheiten behandeln. Es erfolgte eine enge Zusammenarbeit mit der Kinderchirurgie und den Kinderärzten für Allgemeinmedizin.




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