Donnerstag, 09. Februar 2012
23. Juli 2010
Wilhelm Sapelza, Massimo Tagliavini, Walther Waldner und Albert Wurzer (v.l.n.r.) © 2010 Wilhelm Sapelza, Massimo Tagliavini, Walther Waldner und Albert Wurzer (v.l.n.r.) Wilhelm Sapelza, Massimo Tagliavini, Walther Waldner und Albert Wurzer (v.l.n.r.) © 2010 Wilhelm Sapelza, Massimo Tagliavini, Walther Waldner und Albert Wurzer (v.l.n.r.)
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Master in „Fruit Science“

Die Expertise aus drei Ländern vereint der neue Master „Fruit Science“: Studienorte sind neben Bozen die Städte Brünn (Tschechien) und Ljubljana (Slowenien), soll doch das Wissen dreier Obstbauspezialisieren vermittelt werden.

Vorgestellt wurde der Master in „Fruit Science“ bei der heutigen Pressekonferenz durch den Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik an der Freien Universität Bozen Prof. Massimo Tagliavini, Wilhelm Sapelza (Leiter Fakultätsverwaltung), Albert Wurzer (Abteilungsdirektor im Ressort Landwirtschaft) und Walther Waldner (Direktor des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau).

Beim international abgewickelten Master in „Fruit Science“ wird je ein Semester in Bozen, Brünn und Ljubljana verbracht, die Masterarbeit kann wiederum an der Heimuniversität geschrieben werden.

„Den Studierenden sollen von den in Obstbau spezialisierten Ländern die qualifizierte Planung, Führung und Evaluierung der Produktionssysteme im Bereich des Obstbaus auf internationaler Ebene vermittelt werden“, unterstrich Prof. Massimo Tagliavini.

„Im Studium werden somit spezifische Inhalte rund um den Bereich Biotechnologien in der Obstwirtschaft, Obstmarketing, Ökologie und Physiologie der Obstbäume vertieft, reichen die Fächer doch von Molekularbiologie im Obstbau über Biochemie der Pflanzen bis hin zu wirtschaftswissenschaftlichen Themen wie Biostatistik“, so Prof. Tagliavini.

Der Direktor des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau strich heraus, dass es bei Ausbildungen gilt „die Berge zu überwinden, und Englisch als Sprache der Naturwissenschaften anzuerkennen so wie es einst das Latein war.“

Froh über diese spezifische Ausbildung im Obst- und Weinbau zeigte sich auch Ressortdirektor Albert Wurzer, haben wir doch allein in Südtirol zehn Prozent des europäischen Obstanbaus und bewirtschaften mit 8200 Obstbetrieben 18.500 Hektar – Tendenz steigend wegen des Klimawandels.“

Das länderübergreifende Masterprogramm startet im Oktober, bewerben können Interessierte sich bis zum 10. September. Der zweijährige Master stellt einerseits die fachliche Weiterführung des dreijährigen Bachelorstudienganges im Bereich Agrarwissenschaft (Studienzweig Obstwirtschaft) dar und bietet andererseits eine Fachspezialisierung für Absolventen von Bachelorstudiengängen in fachverwandten Gebieten. Gemeinsame Vorlesungssprache ist Englisch.




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