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Artikel vom Dienstag, 10. Januar 2017

Mordfall Huber: Suche geht weiter

Vor rund einem Monat ist der 71-jährige Kurt Huber tot in seiner Wohnung in Niederrasen aufgefunden worden - ermordet. Weil die Ermittlungen bis jetzt ins Leere liefen, kehrt man nun zum Ausgangspunkt zurück: den Tatort.

Die Spurenermittler sind in die Wohnung in Niederrasen zurückgekehrt. - Foto: Carabinieri

Die Spurenermittler sind in die Wohnung in Niederrasen zurückgekehrt. - Foto: Carabinieri

Nachdem Kurt Huber am 5. Dezember erstochen in seinem Bett aufgefunden worden war, suchten die Ordnungshüter nicht nur nach dem Täter, sondern auch nach der Tatwaffe.

Während zunächst die Ehefrau verhört und dann wieder freigelassen worden war, hatten die Ermittler 10 Messer ins Labor der RIS nach Parma geschickt. Man hoffte, darunter die Tatwaffe zu finden. Kurt Huber war, so ergab die Autopsie, 8 Mal in den Bauchbereich gestochen worden.

Von Täter und Tatwaffe noch keine Spur

Doch auch diese Untersuchungen führten ins Nichts: Weder die Tatwaffe noch ein Täter konnte bis jetzt gefunden werden.

In den vergangenen Wochen konzentrierten sich die Ermittlungen darauf, die letzten Momente im Leben des Ermordeten zu rekonstruieren und den Tathergang nachzuvollziehen. Im Zuge dessen wurden zahlreiche Zeugenaussagen aufgenommen, auch von Personen, die sich freiwillige bei den Carabinieri einfanden, um ihre Aussagen zu tätigen.

Bis Dienstagmorgen war die Wohnung in Niederrasen versiegelt, nun haben die Carabinieri Bozen gemeinsam mit den Kollegen der Spurensicherung aus Parma erneut den Tatort untersucht. Sie hoffen, so neue Hinweise auf den Mörder zu erhalten. 

8 Stunden lang suchten die Beamten nach Hinweisen. Die Spurensuche ist noch nicht abgeschlossen.

stol/liz

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