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Artikel vom 09. Juli 2012

Mordfall Pirpamer: Boubaker Aouichaoui sagt aus

Boubaker Aouichaoui, der unter dringendem Verdacht steht, im Juni die Meranerin Erna Pirpamer (65) ermordet zu haben, hat am Montag sein Schweigen gebrochen. Knapp vier Stunden wurde er von Staatsanwältin Luisa Mosna angehört.

Aouichaoui Boubake
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Der 32-Jährige hatte kurz nach der Tat gestanden, auf die Meranerin, die als Friseurin arbeitete, eingestochen  zu haben.

Am Montag betonte Boubaker Aouichaoui keinerlei Tötungsabsichten gehabt und auch nicht in finanziellen Schwierigkeiten gesteckt zu haben.

Er bekräftigte erneut mit der 65-Jährigen in einer Beziehung gelebt zu haben. Erna Pirpamer habe diese jedoch rund einen Monat vor der Tat beendet. Kontakt zwischen ihnen habe es dennoch gegeben.

Zwei Tage vor der schrecklichen Tat, habe Erna Pirpamer ihn gefragt, ob er sie vom Zugbahnhof abholen könne. Sie sei von einer Reise aus Berlin zurückgekehrt.

Das Messer habe er in der Tatnacht bei sich getragen, da er sich mit Freunden zu einem Picknick treffen wollte.

An die Tatnacht erinnere er sich nicht mehr: Er leide unter einem Blackout, betonte auch sein Anwalt Nicola Nettis.

stol