Nach Motorradunfall: 37-Jähriger erliegt Verletzungen
Ein schwerer Motorradunfall in Algund hat heute einem 37-jährigen Südtiroler das Leben gekostet. Er erlag am Abend seinen schweren Verletzungen in der Universitätsklinik Innsbruck.
Stefan Innerbichler, gebürtiger Ahrntaler und in Lana wohnhaft, war gegen 11.30 Uhr mit seiner Harley Davidson auf der Josef-Weingartner-Straße in Richtung Algund unterwegs, als er auf der Höhe der Getränkefirma „Nägele“ mit seiner schweren Maschine zu Sturz kam.
Dem 37-Jährigen war ein Überholmanöver zum Verhängnis geworden: Der Mann, der als Tätowierer arbeitete, wollte eine im Stau stehende Autokolonne überholen, als er gegen einen grauen Skoda Octavia prallte.
Mit lebensgefährlichen Verletzungen blieb Stefan Innerbichler nach dem Zusammenprall am Boden liegen.
Der von der Landesnotrufzentrale alarmierte Notarzt des Weißen Kreuzes Meran nahm eine Erstversorgung am Unfallort vor. Der 37-Jährige, der ein schweres Schädelhirntrauma und ein Wirbelsäulentrauma erlitten hatte, musste vor Ort intubiert werden.
Am Nachmittag nach Innsbruck verlegt
Anschließend wurde er mit Verdacht auf innere Verletzungen in das Krankenhaus von Meran gebracht.
Wegen der Schwere der Verletzungen wurde Stefan Innerbichler am frühen Nachmittag vom Rettungshubschrauber Pelikan II in die Universitätsklinik von Innsbruck geflogen.
Dort kämpften die Ärzte lange um das Leben des 37-Jährigen. Am Abend verlor Stefan Innerbichler jedoch den Kampf gegen den Tod: Er erlag seinen lebensgefährlichen Verletzungen.