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Artikel vom 17. Juli 2012

Neues Archäologiemuseum könnte in Gefängnis-Areal umziehen

Studenten des Mailänder Polytechnikums haben drei Monate lang Projektvorschläge für einen neuen Sitz des Archäologiemuseums auf dem derzeitigen Gefängnis-Areal ausgearbeitet: Sie schlagen vor, das Museum in das Bozner Gefängnis-Areal umzusiedeln.

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Damit soll neben Eurac und Museion eine weitere wichtige Einrichtung ihren Platz am Talferufer erhalten.

Betreut werden die Studierenden von den Professoren Carlo Alberto Maggiore, Stefano Rebecchi und Massimiliano Nocchi.

Die Projektvorschläge der Studenten der Studienrichtung Architektur und Städtebau am Polytechnikum Mailand sehen vor, dass neben einer Dauerausstellung rund um den "Mann aus dem Eis" auch Mehrzweckräume eingerichtet werden, die den urbanen Charakter des neuen Archäologiemuseums verstärken sollen.

Im Mittelpunkt soll aber immer noch der Mann aus dem Eis stehen, was auch in der Konzipierung des neuen Museums zum Ausdruck kommt. So soll das Innere des Museums stark von Südtirols Berglandschaft geprägt sein.

Die Projekte für das neue Südtiroler Archäologiemuseum werden ab dem 19. Juli in einer Ausstellung mit dem Tiel "Die Stadt und das Museum" im Landhaus 11 (Rittnerstraße 4) in Bozen gezeigt.