Montag, 13. Februar 2012
30. Juli 2010
Mit einem mobilden Kran mussten die Wände wieder angehoben werden © 2010 Mit einem mobilden Kran mussten die Wände wieder angehoben werden Mit einem mobilden Kran mussten die Wände wieder angehoben werden © 2010 D Mit einem mobilden Kran mussten die Wände wieder angehoben werden
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Pens: Sarner stirbt bei Arbeitsunfall - Von Betonwand erdrückt

Drei Wände standen schon, und die vierte sollte noch befestigt werden. Doch dann geschah der schreckliche Unfall: Die tonnenschwere Beton-Doppelwand stürzte um, schlug an den Kopf des 21-jährigen Arbeiters Klaus Kofler und begrub den jungen Mann unter sich. Er war auf der Stelle tot.

Der Unfall geschah am Freitag kurz nach 13.30 Uhr. Franz Gruber, der Chef der Baufirma Sabi, war mit drei seiner Arbeiter damit beschäftigt, das Transformatorenhäuschen in Asten für die Elektrogenossenschaft Pens zu errichten.

Dazu wurden Doppel-Fertigplatten verwendet, in deren Zwischenräume dann der Beton gegossen wird.

Ein Kran hievte die Wände, von denen eine zwei Tonnen wiegt, an ihren Platz, wo sie mit Metallstützen befestigt wurden. Doch dann geschah es: Die Stützen gaben nach, und die schwere Doppelwand kippte.

Von Betonplatte voll erfasst

Mit einem Sprung zur Seite konnte sich Gruber gerade noch in Sicherheit bringen, während Klaus Kofler voll erfasst wurde. Die Betonplatte schlug erst an seinen Kopf und begrub dann den Körper unter sich.

Die Arbeitskollegen schlugen sofort Alarm. Der Landesrettungshubschrauber Pelikan 1 rückte unverzüglich aus, ebenso das Weiße Kreuz Sarntal, doch konnte der Notarzt nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.

Um seinen Leichnam zu bergen, mussten die Platten mit dem Kran erst wieder hochgehoben werden.

Franz Gruber erlitt mittelschwere Verletzungen und einen Schock und wurde ins Krankenhaus von Sterzing eingeliefert. Im Einsatz am Unfallort waren die Carabinieri von Sarnthein und führen die Ermittlungen zum Unfallhergang. Ausgerückt war auch die Freiwillige Feuerwehr Pens.

Der Leichnam von Klaus Kofler wurde in die Leichenkapelle von Sarnthein gebracht. Wann er zur Beerdigung freigegeben wird, ist noch offen. Kofler hinterlässt die Eltern, vier Schwestern und einen Halbbruder.

br/D




 
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