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Artikel vom Donnerstag, 7. März 2013

Polizei warnt: Vorsicht vor Betrügern bei Immobilien-Anzeigen

In letzter Zeit gehen bei der Post-und Kommunikationspolizei Bozen vermehrt Anzeigen ein. Dabei geben Geschädigte an, dass sie mit Immobilien-Vermietungen betrogen wurden.

Foto: shutterstock

"Dabei handelt es sich um Annoncen einiger Webseiten die natürlich legal sind, in denen Mietverträge für Immobilien angeboten wurden. Denn die Betrüger geben sich als Wohnungsvermieter aus", so die Polizei.

Die Interessierten setzten sich mit dem Vermieter in Verbindung. Dieser gebe aber an, im Ausland zu sein, weshalb ein persönliches Treffen nicht möglich sei, erklärt die Polizei die Masche der Betrüger.

Der Anbieter klinge in seinen Ausführungen so überzeugend, dass die Opfer, um an den Mietvertrag zu kommen, einen Geldbetrag als Anzahlung - meist 1000 Euro - auf ein vom Betrüger angegebenes Bankkonto überweisen.

Die Post-und Kommunikationspolizei Bozen empfiehlt deshalb, "kein Geld zu überweisen bevor es nicht zu einem persönlichen Treffen mit dem Vermieter kommt und man auch dabei feststellt, dass es sich um eine Person handelt, die effektiv in der Lage ist, eine Immobilie zu vermieten."

Die Postpolizei steht für Fragen unter den Telefonnummern 0471/531413, 0471/531512 oder 0471/531411 zur Verfügung.