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Artikel vom 04. Juli 2012
Aus dem Therapiezentrum Bad Bachgart wurden neueste Daten vorgelegt: 10 bis 12 Prozent aller im Bereich Psychosomatik und Sucht aufgenommenen Patienten leiden demnach an Burnout.
Wichtig sei vor allem, den Menschen in Burnout-Situationen Ruhe, Meditation und Verlangsamung anzubieten anstelle eines neuen hektischen Programms, heißt es vonseiten des Südtiroler Netzwerks.
Wichtig seien deshalb die psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz, außerdem sollten organisatorische Schwierigkeiten bei der Arbeit sowie der Zeitdrucks der Angestellten vermindert werden.
Ein Konzept ganzheitlicher Gesundheit sei ebenso nötig wie die „Gestaltung einer neuen Kultur für humanere Rhythmen, die es den Menschen besser ermöglicht, den Arbeitsdruck auszugleichen.“
Laut Dr. Roger Pycha von der Psychiatrie Bruneck seien Seminare mit Hausärzten und Lehrpersonen zum Umgang mit eigenem und fremdem Burnout besonders wertvoll. Die Europäischen Allianz gegen Depression sei derzeit bemüht, europaweit ein elektronisches Informationsnetz zur seelischen Gesundheit am Arbeitsplatz aufzubauen, so Pycha.