Auf den 116 Südtiroler Gemeinden lastet nach wie vor ein schwerer Schuldenberg.
Sie müssen Schulden von knapp 970 Millionen Euro abzahlen, berichtet die Tageszeitung „Dolomiten“ in ihrer Montag-Ausgabe.
Jeder Bürger – egal ob Neugeborenes oder Rentner - müsste 1927 Euro zahlen, um die Schulden zu begleichen.
Dabei war der Schuldenberg in den vergangenen Jahren noch höher. 2009 hätte jeder Bürger noch 2195 Euro, im Jahr 2010 exakt 2071 Euro zahlen müssen.
Wenig dramatisch sieht es in Waidbruck (Pro-Kopf-Beitrag von 167 Euro), Tscherms (210 Euro), Pfatten (226 Euro), Laurein (231 Euro) und Barbian (260 Euro) aus.
Hohe Schulden haben die Städte: Bozen 117 Millionen Euro, Meran 66 Millionen, Bruneck 61 Millionen Euro und Brixen 47 Millionen Euro.
Auch die Überetscher Gemeinden Eppan (36 Millionen Euro) und Kaltern (31 Millionen Euro) sind hoch verschuldet, berichtet die „Dolomiten“.
Tief in den roten Zahlen sind mit einer pro Kopf Verschuldung von 5227 Euro auch Vöran, Sterzing (4997 Euro), und Tramin (4951 Euro).