Werbung - Redaktion - Montag, 21. Mai 2012
27. Juli 2010
Eine Variante des Märchenhügels - Quelle: matteo thun & Partners © 2010 Eine Variante des Märchenhügels - Quelle: matteo thun & Partners Der Virgl © 2010 Der Virgl Eine Variante des Märchenhügels - Quelle: matteo thun & Partners © 2010 Eine Variante des Märchenhügels - Quelle: matteo thun & Partners Der Virgl © 2010 D Der Virgl
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Thun: „Wollten dem Virgl zu früherer Attraktivität verhelfen“

„Der Virgl ist mein Heimatberg und liegt mir deshalb besonders am Herzen", erklärte Firmenchef Peter Thun am Dienstag in Bozen. Er zeigte sich enttäuscht über das Nichtzustandekommen des geplanten „Märchenhügels“ am Virgl.

Erstmals gewährte der Bozner Unternehmer auch der Öffentlichkeit Einblick in seine detaillierten Pläne und nannte auch die veranschlagten Kosten des Projekts.

2008 hatte er das ausgearbeitete Projekt der Gemeinde Bozen vorgestellt, im Juni des vergangenen Jahres präsentierte er Bürgermeister Luigi Spagnolli und Landeshauptmann Luis Durnwalder eine Machbarkeitsstudie.

Die Kosten für das gesamte Projekt hätten sich laut Thun-Geschäftsführer Matthias Mair auf 255 Millionen Euro belaufen: 64 Millionen wollte das Unternehmen aus eigener Tasche bezahlen, 50 Millionen sollte die öffentliche Hand beisteuern, für den Rest hätten private Investoren aufkommen sollen.

Das Unternehmen hat laut Mair bisher 380.000 Euro in das Projekt investiert.

Eine Erlebniswelt am Virgl

„Wir wollten dem Virgl wieder zu früherer Attraktivität verhelfen“, erklärte Peter Thun. Deshalb war vorgesehen, den Firmensitz von Bozen Süd auf den „Märchenhügel“ zu verlegen und dort die Idee einer Erlebniswelt, eines „Thuniversums“ zu verwirklichen.

Außerdem waren ein Hotel, ein Restaurant, ein Kongresszentrum und mehrere Attraktionen für die Besucher geplant: Ein „Streichelzoo“ mit einheimischen Tieren, Mountainbikestrecken, eine Sommerrodelbahn, mehrere Spazierwege, eine „Ötzi“-Erlebniswelt und eine Sagenwelt.
Eine Panoramaseilbahn sollte laut Thun den Virgl mit dem Bozner Stadtzentrum und Kohlern verbinden.

„Projekt ist gestorben“ – zumindest vorerst

„Für Thun ist das Projekt gestorben, zumindest für die nächsten drei bis fünf Jahre“, erklärte Mair. Was danach passiere, sei noch offen.

Heute gab der Thun-Geschäftsführer auch Fehler zu: „Wir hätten das Projekt vielleicht früher der Öffentlichkeit präsentieren sollen, um die Bevölkerung dafür zu gewinnen.“

Das Unternehmen hätte allerdings nicht erwartet, dass es von politischer Seite so viel Widerstand gebe.

pro


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