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Artikel vom 07. August 2012
Das Unglück im Pfitscher Tal sei durch außerordentliche Niederschläge im Tal hervorgerufen worden.
Diese hätten den Materialtransport der Seiten- und des Hauptbaches erheblich ansteigen und zum Teil auch ausufern lassen, schreibt die Hydros GmbH in der Aussendung.
„Unser Stauwärter hat zu jeder Zeit professionell, gewissenhaft und gemäß betriebsinternem Procedere im Hochwasserfall gehandelt und dadurch das in das Rieder Staubecken eintreffende Hochwasser in keinster Weise beeinflusst“, so die Hydros weiter.
Die in das Becken eintreffenden Wassermengen hätten im Wesentlichen und zu jeder Zeit den aus dem Becken ausfließenden Wassermengen entsprochen.
Manöver mit Land abgesprochen
Ebenfalls seien die Manöver an der Wehranlage in Absprache mit dem betroffenen Landesamt erfolgt.
Zudem hätte sowohl über die ständig besetzte Leitzentrale der Hydros in Bozen als auch über die Mitarbeiter vor Ort jederzeit direkter Kontakt mit der Notfallzentrale in Wiesen bestanden.
„Das Rieder Staubecken bzw. der Betrieb der Wehranlage desselben hatten also keine negative Auswirkung auf die eintreffende Hochwasserwelle bzw. die Hochwassersicherheit der Ortschaften im Unterlauf des Wasserkraftwerks“, betonte die Hydros.
Im Gegenteil: Durch die kontrollierte Sammlung der erheblichen Mengen an anschwimmendem Material und des sich vor der Wehranlage ansammelnden Treibguts habe man größere Schäden vermeiden können, schloss das Unternehmen.
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