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Artikel vom Dienstag, 20. Dezember 2016

Wildbachverbauung: Arbeiten am Mareiter Bach abgeschlossen

In Mareit in der Gemeinde Ratschings hat das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord umfangreiche Arbeiten zur Absenkung des Mareiterbaches durchgeführt.

In Mareit in der Gemeinde Ratschings hat das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord umfangreiche Arbeiten zur Absenkung des Mareiterbaches durchgeführt. - Foto: LPA/Amt Wildbachverbauung

In Mareit in der Gemeinde Ratschings hat das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord umfangreiche Arbeiten zur Absenkung des Mareiterbaches durchgeführt. - Foto: LPA/Amt Wildbachverbauung

Auf rund 400 Metern Länge wurden die bestehenden Querbauwerke abgetragen, das Bachbett wurde um rund 1,30 Meter tiefer gelegt. Die Ufermauern und das neue Bachbett wurden mit Gurten aus Zyklopensteinen mit Beton gesichert. Durch diese Vergrößerung des Abflussquerschnittes wurde das Risiko einer Überschwemmung des Dorfes und jenes einer Verklausung der Brücken durch Schwemmholz verringert, vor allem im Bereich der Fußgängerbrücke. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch die Trinkwasserleitung tiefer verlegt.

Gesamtkosten von 900.000 Euro

Projektant und Bauleiter war Philipp Walder vom Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord  in der Agentur für Bevölkerungsschutz mit Vorarbeiter Roland Langgartner und seiner Mannschaft; Peter Hecher war für die ökologische Begleitplanung zuständig. Die Arbeiten mit Gesamtkosten von 900.000 Euro wurden zur Gänze mit EU-Geldern finanziert. Ausgangspunkt für die Arbeiten war das von der EU finanzierte Projekt "Integrale Risikoanalyse und Ausarbeitung von Raumentwicklungskonzepten für den Untersuchungsraum Mareit IREK" im Rahmen des Programms Interreg IV-Italien-Österreich.

lpa

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