Werbung - Redaktion - Montag, 21. Mai 2012
20. September 2011
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Lokal

Zweites gemeinsames Geschichtsbuch vorgestellt

Die Schullandesräte aller drei Sprachgruppen haben am Dienstag in Bozen den zweiten Schul-Geschichtsband präsentiert, in dem es um die Grundzüge der Südtiroler Landesgeschichte geht.

Das Buch, das in den Schulen aller drei Sprachgruppen eingeführt wird, umfasst den Zeitraum vom Bauernaufstand im Jahr 1525 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.

Am Geschichtsband mit dem Titel "Übergänge und Perspektiven - Grundzüge der Landesgeschichte" haben Erika Kustatscher (Lehrerin am deutschsprachigen Realgymnasium Bozen, Verfasserin wissenschaftlicher Arbeiten zur historischen Landeskunde Tirols), Stefan Lechner (Lehrer an der Mittelschule Meusburger in Bruneck, Verfasser wissenschaftlicher Arbeiten zur Tiroler und Südtiroler Zeitgeschichte), Carlo Romeo (Lehrer am italienischsprachigen Humanistischen Gymnasium in Bozen, Verfasser regionalgeschichtlicher Arbeiten aus den Bereichen Neuere Geschichte und Zeitgeschichte) und Alessandra Spada (Lehrerin an der Geometerschule in Bozen, Verfasserin von regionalgeschichtlichen Arbeiten mit Schwerpunkt in den Bereichen Frauen- und Sozialgeschichte) mitgearbeitet.

Teil 3 der Reihe ist in Ausarbeitung. Einige Manuskripte wurden bereits an die wissenschaftlichen Berater an den Universitäten Innsbruck und Trient geschickt.

"Nicht nur Schüler, auch Familien sollten Buch lesen"

"Ich hoffe, dass die Neuerscheinung nicht nur in den Schulen, sondern auch in möglichst vielen Familien gelesen wird", erklärte Sabina Kasslatter Mur bei der Präsentation.

"Das Bewusstsein um eine gemeinsame Geschichte und um eine übereinstimmende Sichtweise auf diese Geschichte vereint Menschen und fördert gegenseitiges Verständnis und Respekt. Möge dieses Werk in diesem Sinne ein solider Baustein im gemeinsamen Haus des Zusammenlebens der Menschen in unserem Land werden", unterstrich die Landesrätin.

Dieses Buch, hob Landesrat Christian Tommasini hervor, sei grundlegend zur Heranbildung von mehrsprachigen und teilnehmenden Bürgern. Es solle dazu beitragen, immer mehr Brücken zu schlagen.

Es gehe auch um Bewusstseinsbildung, betonte hingegen Landesrat Florian Mussner.

Jeder und jede Einzelne sei für die zukünftige Geschichte verantwortlich. "Geschichtsbücher vermitteln das dafür notwendige Fundament, auf dem Zukunft gebaut wird", so Mussner.




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