Der Streit zwischen den fünf Provinzen, in die das Unesco-Weltnaturerbe „Dolomiten" fällt, scheint beigelegt. Wie Umweltlandesrat Michl Laimer am Freitagnachmittag mitteilte, werde es fünf operative Sitze geben, der Vorsitz rotiere zwischen jenen Provinzen, zu denen die Dolomiten gehören.
Der Vorsitz werde jeweils drei Jahre lang in einem der Länder angesiedelt. Die Stiftung, die das Unesco-Weltnaturerbe verwaltet, entfalte ihre Tätigkeit allein über die operativen Sitze in den einzelnen Provinzen, erklärte der Landesrat, der derzeit die Arbeiten der Stiftung koordiniert.
Diese Sitze werden jeweils beim für die Umwelt zuständigen Ressort angesiedelt und die laufenden Aufgaben bei der Verwaltung des Weltnaturerbes übernehmen. Der Vorsitz wird zwischen den Provinzen rotieren, und zwar im Drei-Jahres-Rhythmus und in der alphabetischen Reihenfolge der Provinzen.
Eine weitere Entscheidung betrifft den Entwurf einer gemeinsamen Marke für die Dolomiten als Weltnaturerbe. Die Entwicklung der Marke werde international ausgeschrieben, kündigte Laimer an.
Einen ersten Schritt getan habe man zudem in Sachen Entwicklung eines Tourismuskonzepts. Die Bozner Eurac soll bei der nächsten Stiftungs-Sitzung am 26. Oktober ihren Konzeptentwurf vorstellen, kündigte der Landesrat an.
apa
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