Seit Donnerstagabend ist die Sowi-Aula der Universität Innsbruck „Hoheitsgebiet" der protestierenden Studenten.
Am Samstagabend traf Rektor Karlheinz Töchterle ein, um mit den „Besetzern" zu diskutieren. Dabei zeigte er sich äußerst solidarisch. „Was Sie hier tun ist Universität im besten Sinne", betonte Töchterle. Außerdem versprach er den Studenten seine Position in Sachen Studiengebühren zu überdenken.
"Es ist mir recht, dass sie da sitzen": Mit diesen Worten an die Studierenden eröffnete Töchterle das Gespräch und erklärte weiter, dass er gar nicht daran denke, die Besetzung der Sowi-Aula in Frage zu stellen. "Am Anfang eines Studiums muss mit einer gewissen Freiheit und Selbstbestimmung studiert werden können. Dies ist momentan nicht der Fall."
Außerdem betonte Töchterle, dass er für mehr Autonomie sei, denn vielfach sei auch er nur ein in einem starren System sitzender Hausführer.
Zuvor hatte bereits der Nordtiroler Landtagspräsident Herwig van Staa den Studenten einen Besuch abgestattet. Erneut gab es aber auch Kritik an den Innsbrucker Studentenprotesten. Zahlreiche Studenten fühlen sich durch die "Besetzer" im Studienalltag gestört.
stol
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