06. November 2009
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Chronik

UN ahnden sexuellen Missbrauch durch Blauhelme

Die Vereinten Nationen haben in den vergangenen drei Jahren in 50 Fällen Sanktionen gegen UN-Soldaten wegen sexuellen Missbrauchs verhängt.

Alleine in diesem Jahr wurden 33 Friedenssoldaten, sogenannten Blauhelme, mit disziplinarischen Maßnahmen belegt, wie die UN am Freitag in Genf mitteilten. Dazu gehörten Gefängnisstrafen von bis zu acht Monaten, eine fristlose Entlassung, eine Degradierung, ein Dienstverbot für Blauhelm- Missionen und eine Abschiebung in die Heimat.

Die internen Stellen der UN eröffneten eine Untersuchung, sobald Anhaltspunkte für schlechtes Verhalten vorlägen, sagte UN-Sprecherin Elena Ponomareva.

112 solcher Untersuchungen seien im Jahr 2009 bislang eröffnet worden. Darunter seien auch solche zum Vorwurf der sexuellen Ausbeutung. Im Vorjahr waren es insgesamt 192. Weltweit sind über 5000 Blauhelme stationiert.

dpa

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