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Artikel vom 17. Juli 2012

Uni Bozen an Forschung zur Bienenrettung beteiligt

Die Universitäten von Bozen und Udine sowie die Stiftung „Edmund Mach“ widmen sich einer Studie über die Verroamilbe. Ihr Forschungsprojekt nimmt eine Milbenart unter die Lupe, welche das Überleben der Bienen in Europa zu bedrohen scheint.

Biene
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„Verroamilben kamen in den 1980-er Jahren nach Europa und sind eine große Bedrohung für die gesamte Bienenzucht, da sie jährlich Tausende von Bienenstöcken zerstören“, erklärt Prof. Sergio Angeli, Leiter der Forschungsgruppe.

„Die Milbe hat sich in ganz Europa breitgemacht und die natürliche Bevölkerung der Honigbiene zerstört. Gleichzeitig ist sie eine Bedrohung für die Bestäubung von Kulturpflanzen wie auch für den Schutz bestimmter Pflanzenarten in unseren Biotopen, Parks oder Wäldern.“

Wechselwirkungen zwischen Bienen und Verroamilben

In diesen Tagen fällt der Startschuss der Zusammenarbeit zwischen der Fakultät für Naturwissenschaft und Technik in Bozen, der Stiftung „Edmund Mach“ in San Michele und der Universität Udine.

„Das Augenmerk der Studie richtet sich auf die Wechselwirkungen zwischen Bienen und Verroamilben“, so der Professor.

Die Bozner Forschungsgruppe um Prof. Sergio Angeli und die Studierenden David Hofer und Maria Celeste Fernandez Ferrari sucht in ihrer Studie nach Möglichkeiten, durch körpereigene Stoffe der Biene die Varroamilbe auf natürliche Weise zu verdrängen.