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Artikel vom 16. Juli 2012
Für den 3D-Animationsfilm „Der Lorax“ lieh er der Titelfigur auch in der deutschen Version seine unverwechselbare Stimme.
„Ich fand es cool, der erste zu sein, der sowas macht“, verriet der 67-Jährige.
Mit „Lorax“ haben die Macher von „Ich – Einfach unverbesserlich“ das gleichnamige Öko-Märchen des legendären US-Kinderbuchautoren Dr. Seuss („Der Grinch“; „Horton hört ein Hu!“) für die Leinwand umgesetzt.
Die Geschichte um einen zwölfjährigen Jungen, der aus Liebe zu seiner Angebeteten einen echten Baum in eine völlig verkorkste Kunstwelt zurückbringt, überzeugt mit witzigen Figuren und fantasievollen Landschaftsbildern.
Die umweltpolitische Botschaft kommt allerdings eher mit dem Holzhammer daher.
DeVito spricht in dem Film den liebenswert bärbeißigen Waldhüter Lorax, der sich in dem einst von Braunfellwullis, Summ-Fischen und Schwippschwänen bevölkerten Tal vergeblich dem Kahlschlag der wunderbaren Truffula-Bäume widersetzt.
Bei der künstlerischen Umsetzung hielten sich die Macher bewusst an die Originalvorlage.
„Es war schon eine Herausforderung, aus Dr. Seuss' scheinbar einfachen Tusche-Illustrationen dreidimensionale Objekte und Figuren zu machen“, so der Oscar-nominierte Regisseur Chris Renaud.
Besonders rasant sind Teds Tour mit dem Motorroller und eine Flucht im Boot die Stromschnellen hinab.
In den USA sind die Bücher von Dr. Seuss (mit bürgerlichem Namen Theodor Seuss Geisel) jedem Kind ein Begriff.
In der deutschen Übersetzung war die Geschichte vom kleinen Lorax mit dem großen gelben Schnurrbart lange vergriffen, rechtzeitig zum Filmstart kam aber eine neue Übersetzung auf den Markt – mit den Originalzeichnungen von Dr. Seuss.
dpa