Werbung - Redaktion - Dienstag, 22. Mai 2012
07. Januar 2010
Dreharbeiten in der Obstgenossenschaft CAFA in Meran © 2010 Dreharbeiten in der Obstgenossenschaft CAFA in Meran Dreharbeiten in der Obstgenossenschaft CAFA in Meran © 2010 Dreharbeiten in der Obstgenossenschaft CAFA in Meran
Kino / TV

Neuer Südtirol-Film: „Jugend und Geld: Was kostet die Welt?“

Seit Ende 2009 laufen in Meran die Dreharbeiten zu einem halbstündigen Spielfilm, der die Geschichte von vier Südtiroler Jugendlichen erzählt. Der Film geht der Frage nach, welche Vorstellungen Südtirols Jugendliche zum Thema Geld haben und wie sie damit umgehen.

„Mir war es wichtig einen authentischen Film zu machen, der von den Problemen und Wünschen der Südtiroler Jugend erzählt“, sagt Regisseur Jochen Unterhofer aus Terlan. Die Charaktere der Hauptfiguren basieren auf Workshops in verschiedenen Schulen, die im Rahmen der Drehvorbereitungen gemacht worden sind.

Aus den dort hervorgegangen Erkenntnissen, entwickelte die aus dem Vinschgau stammende Autorin Selma Mahlknecht das Drehbuch. „Der Film soll die Jugendlichen nicht aus der Sicht von Erwachsenen darstellen, sondern so wie sie wirklich sind“, untersteichen Unterhofer und sein Assistent Giuseppe Tedeschi. Deshalb hat man versucht, alles so natürlich wie möglich zu halten.

Italienisch-österreichische Produktion mit Amateurschauspielern

Myrjam Lun aus Sarnthein, Sara Carminetti aus Bozen, Johannes Springeth aus Meran und Josef Franz Gluderer aus Laas sind die Hauptdarsteller der italienisch-österreichischen Produktion. Die Schauspieler, die nach dem Casting von Simone Mayr auf ihre Szenen gecoacht worden sind, konnten die geschriebenen Texte und Dialoge ihrer individuellen Sprache anpassen.

Die Maskenbildnerin Ines Steininger hatte vor allem die Aufgabe die Natürlichkeit der Personen für den Film zu unterstreichen.

Die Grundidee zu dem Projekt hatte Jochen Unterhofer schon vor zehn Jahren. Mit den Raiffeisenkassen Südtirols fand der Filmemacher einen Auftraggeber, bei dem seine Idee auf fruchtbaren Boden fiel.

Die Produktionsfirmen taenia p&c (Terlan) und Solimage (Salzburg) setzen bei diesem Film auf eine technische Besonderheit. Die Kamera, mit der gedreht wird, die „Red One Digital Cinema“, ermöglicht digitales Kino auf höchstem Niveau.

Wann der der Film von der Cutterin und Mitproduzentin Silke Theiner fertig geschnitten und sendebereit ist, ist noch unklar.




Hier können Sie den Artikel bewerten
Ähnliche Artikel bei Stol.it:
 
On-Tour Fotos zum den Archiv