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Artikel vom 27. Juli 2012
Die Projekte im Bereich der visuellen Kommunikation oder des Produktdesigns, wurden teilweise auch von Soziologen und Forschern betreut. In diesem Semester gäbe es weniger Studienabgänger; ihre Werke seien jedoch von höchster Qualität, laut dem Dekan der Fakultät, Prof. Gerhard Glüher.
„Kritisch sind die Studenten, aber nicht frech genug“, meint Gerhard Glüher lachend während der Führung durch die Ausstellungsräume. Die Ausstellungsobjekte sind nur ein sehr kleiner Teil der Abschlussarbeit. Das Konzept zählt.
So untersucht die Absolventin Petra Sohnius mit ihrem Projekt „Time Factory“, wie man die Zeit sinnvoll nutzen kann. Dabei entstehen Harztropfen auf geometrischen Formen. Nicolò Cunico entwirft ein Buch, in dem er die Zerstörung der Insel Fuerteventura durch den Massentourismus aufzeigt.
Die Südtirolerin Sabine Gutweger widmet sich der Fotografie im Projekt „Styling als Ausdrucksform der Ich-Identität.“ Stephanie Ghetta entwirft architektonische Objekte für den Karerpass in den Dolomiten. Im Projekt „Filu: das kleine Rüsseltier – ein Buch für Klein mit Gross“ von der Schweizerin Larissa Keller geht es um die Welt des Lesens.
Martin Binder befasst sich mit der Vorurteilsbildung. Die Recherchen sind dabei viel wichtiger als die Fotografien selbst. Sein Resultat präsentiert der Student aus Göttingen auf provokante Weise in einem Büchlein. Weitere Projekte engagieren sich für die Nachhaltigkeit und die Abfallverwertung. Auch Mode, sowie Gesundheitsbewusstsein werden nicht außer Acht gelassen.
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