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Artikel vom 04. Juli 2012
Die Malerei Martin Pohls hat ihren Ursprung im „Postinformel“ der 60er Jahre, das auf der Suche nach dem Wesentlichen, auf Gestik und chromatische Reduktion bis hin zum Monochromismus basiert.
Der Naturalismus in ihm ist angenommen, nicht dargestellt, auch wenn seine pinsellose Malerei Bezüge zu Landschaften, speziell zu den Bergen herstellt.
Der Einsatz von heißem Wachs mit Pigmenten erinnert an eine Manualität, die der antiken Maltechnik der Enkaustik eigen ist. Dabei verleiht der unmittelbare und mit großem Gestus geführte Farbauftrag seinen Arbeiten besondere Energie und Leuchtkraft.
Lust auf Kunst?
Am 12. Juli gibt es ab 20 Uhr eine Abendführung mit dem Kunstvermittler Hannes Egger und dem Künstler Martin Pohl.