© 2010
© 2010 Myriam Keil
© 2010 STOL Carsten Zimmermann
© 2010 Eva Christina Zeller
Undine Materni, Carsten Zimmermann, Ulrich Koch, Myriam Keil, Eva Christina Zeller, Andre Rudolph, Manfred Enzensperger, Sünje Lewejohann und Christian Rosenau sind die neun Finalisten des Lyrikpreis Meran.
Alle Finalisten stammen aus Deutschland. Unter ihnen wird am 8. Mai wird der Lyrikpreis Meran zum zehnten Mal vergeben. Die Jury, bestehend aus Ilma Rakusa (Autorin, Zürich), Christoph Buchwald (Kritiker, Amsterdam), Ulla Hahn (Autorin, Hamburg), Hans Jürgen Balmes (S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main), Wolfgang Wiesmüller (Universität Innsbruck) hat, wie vom Reglement vorgesehen, die Finalisten nominiert und deren Namen heute in Meran bekanntgegeben.
Großteil der Bewerber aus Deutschland
390 Autoren wurden im vergangenen Herbst zur Jubiläumsausgabe des Lyrikpreises Meran zugelassen. 429 Lyriker hatten sich um die Teilnahme beworben. 251 aller zugelassenen Autoren leben in Deutschland, 81 in Österreich, 43 in der Schweiz und jeweils drei in Italien und den Niederlanden.
Jeweils zwei Teilnehmer haben ihren Wohnsitz in England und Frankreich, jeweils eine Einsendung stammte aus Belgien, Griechenland, Norwegen, Schweden und Spanien.
Stark vertreten waren, wie auch in den vergangenen Jahren, die Literaturszenen in Berlin, Wien und Leipzig. Zudem gab es überdurchschnittlich viele Teilnahmen aus München und Dresden.
39 Einsendungen wurden in der deutschen Bundeshauptstadt aufgegeben, 31 in Wien, 13 in Leipzig und München sowie elf in Dresden.
17 Jahre Lyrikpreis
Vor 17 Jahren hatten der 1998 verstorbene Alfred Gruber und der ehemalige Meraner Bürgermeister, Franz Alber den Lyrikpreis Meran ins Leben gerufen. Seitdem ist der Lyrikpreis Meran in der deutschsprachigen Literaturlandschaft zu einer anerkannten und geschätzten Institution geworden.
Träger des Lyrikpreises Meran waren Kurt Drawert (D, 1993), Kathrin Schmidt (D, 1994), Sepp Mall (I, 1996), Jürgen Nenzda (D, 1998), Lutz Seiler (D, 2000), Oswald Egger (I), Sylvia Geist (D), ex aequo (2002), Michael Donhauser (Liechtenstein, 2004), Ulrike A. Sandig (D, 2006) und Martina Hefter (D, 2008).
Lesungen und Prämierung im Mai
Am 7. und 8. Mai finden im Pavillon des Fleurs in Meran die Lesungen statt. Die Moderation der öffentlichen Jurydebatten übernimmt der ORF-Journalist Martin Sailer. Die Einführungsrede am Eröffnungsabend (6. Mai) hält der Literaturwissenschaftler Elmar Locher.
Am 8. Mai werden in Meran wieder drei Preise vergeben: Der Lyrikpreis Meran (8.000 Euro; Südtiroler Landesregierung), der Preis der Stiftung Südtiroler Sparkasse (3.500 Euro) und der Medienpreis (2.500 Euro; RAI-Sender Bozen). Der Rai-Sender Bozen wird die Lesungen zeitversetzt in seinem Radioprogramm übertragen. Unterstützt wird der Lyrikpreis Meran zudem von der Etschwerke AG.
Am 7. und 8. Mai treffen im Haus der Sparkasse Lyrikpreis-Finalisten und Schulklassen im Rahmen von „Autorenbegegnungen“ zusammen, die von der Stadtbibliothek Meran veranstaltet werden. Anlässlich der 10. Ausgabe des Wettbewerbs wird eine CD-Produktion vorgestellt, mit der Audio-Dokumente aus der Lyrikpreis-Geschichte zum ersten Mal öffentlich zugänglich gemacht werden.
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