Werbung - Redaktion - Dienstag, 22. Mai 2012
23. Februar 2012
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Musik

Bocelli debütiert als Romeo in Gounod-Oper in Genua

Der italienische Startenor Andrea Bocelli debütiert am Freitagabend in Genua in der Oper „Romeo et Juliet“ von Charles Gounod. Um sich auf die Oper des französischen Komponisten vorzubereiten, vertiefte Bocelli sich in Shakespeares Drama.

„Das ist der Grundtext, man muss von dort beginnen“, sagte der 53-Jährige der Tageszeitung „Corriere della Sera“.

„Es handelt sich um eine Geschichte von Leidenschaften und ich bin ein leidenschaftlicher Mensch. Man denkt, dass es heute derartige Liebesgeschichten nicht mehr gibt. Ich meine jedoch, dass man auch heute noch aus Liebe lebt und stirbt“, meinte Bocelli.

Das sage er aus persönlicher Erfahrung. Vor zehn Jahren habe er seine Lebensgefährtin Veronica Berti getroffen.

„Wir sind seit zehn Tagen 24 Stunden am Tag zusammen“, betonte die 30-jährige Berti, die im achten Monat schwanger ist.

Trotz seines Opernauftritts verleugnet Bocelli seine Liebe für Popmusik nicht. „Ich bin, das was ich bin. Tenor oder Popsänger sind einfach nur Begriffe. Volks- und Opernmusik haben immer schon zusammengelebt. Es sind Welten, die sich ergänzen, das ist kein Skandal“, so Bocelli.

Der Sänger plant demnächst eine Tournee in Texas. „Die Amerikaner sind begeistert. Ich bin ihnen für ihre Liebe dankbar“, meinte er.

apa




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