Montag, 13. Februar 2012
30. Juli 2010
Die Streicherakademie Bozen © 2010 Die Streicherakademie Bozen Alexander Gilman © 2010 Alexander Gilman Sergio Azzolini © 2010 Sergio Azzolini Die Streicherakademie Bozen © 2010 Die Streicherakademie Bozen Alexander Gilman © 2010 Alexander Gilman Sergio Azzolini © 2010 Sergio Azzolini
Musik

Gilman und Azzolini zu Gast bei der Streicherakademie Bozen

Gleich zwei Solisten von Weltformat sind in diesem Sommer bei der Streicherakademie Bozen zu Gast: Alexander Gilman (Violine) und Sergio Azzolini (Fagott).

Den Auftakt der insgesamt sechs Sommerkonzerte bilden drei Abende mit dem aufstrebenden Nachwuchskünstler Alexander Gilman: am 5. August um 21 Uhr in St. Ulrich (Kongresshaus), am 6. August um 21 Uhr in Sterzing (Stadttheater) und am 8. August um 18 Uhr in Toblach (G.-Mahler-Saal, Grand-Hotel).

Zahlreiche Auszeichnungen hat der 28-Jährige, der unter anderem an der Julliard School in New York studierte, bereits erhalten. Vor kurzem beendete er sein Studium an der Hochschule von Köln mit Auszeichnung. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Asien und die USA. So ist unter der Leitung von Georg Egger auch in diesem Jahr musikalisches und technisches Höchstniveau zu erwarten.

Das ausgewählte Konzertprogramm zeugt vom großen, breitgefächerten Repertoire der Streicherkademie Bozen. In beinahe 25 Jahren reger Konzerttätigkeit wurde kaum ein Stück wiederholt.

Auf dem Programm stehen das erst spät entdeckte und wenig bekannte Violinkonzert in D-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1934), die „St. Paul’s Suite“, op. 29 Nr. 2 von Gustav Holst (1874-1934), das „Concerto accademico“ in D-Moll (Konzert für Violine und Streichorchester) von Ralph Vaughan Williams (1872-1958) und die „Othello Fantasie“ für Violine und Streichorchester von Heinrich Wilhelm Ernst (1814-1886).

Das letzte Konzert mit Alexander Gilman bildet gleichzeitig den Abschluss der der Gustav-Mahler-Wochen in Toblach.

Konzerte mit Sergio Azzolini am 14., 16. und 17. August

Mit Sergio Azzolini erfolgt ein Rücksprung in die Zeit von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788), aus dessen Feder das Konzertprogramm „Der empfindsame Klang“ stammt. Der Titel des Konzertes entspricht der Ästhetik des Komponisten, dem sogenannten empfindsamen Stil.

In der Sinfonie in E-Moll für Streicher und B.c. Wq 177, dem Konzert für Hammerklavier, Streicher, zwei Hörner und B.c. in Es-dur Wq 35, dem Trio für Viola, Fagott und B.c. in F-dur Wq 163 sowie dem Konzert in D-Dur für Fagott, Streicher und Basso continuo Wq, 13 soll laut C. Ph. E. Bach der Musiker die sogenannten „Affekte“ selbst empfinden und diese im Zuhörer erregen.

Diesem Anspruch hat sich auch Sergio Azzolini verpflichtet, der sich seit einigen Jahren intensiv mit Alter Musik auf historischen Instrumenten auseinandersetzt. Der gebürtige Bozner hat seit 2002 die künstlerische Leitung der Kammerakademie Potsdam inne. Seit 1998 unterrichtet er Fagott und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Basel.

„Der empfindsame Klang“ mit Sergio Azzolini findet am 14. August um 21 Uhr in Lengmoos (Vereinshaus), am 16. August um 20.30 Uhr in Bozen (Schloss Maretsch) und am 17. August um 21 Uhr in Bruneck (Ragenhaus) statt.




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