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Artikel vom 19. Juli 2012
Das traditionelle Eröffnungsstück, Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“, ist erst am Samstag auf dem Domplatz zu sehen.
Die aktuelle Eröffnung konzipierte der neue Intendant Alexander Pereira, der zum ersten Mal für das Programm verantwortlich ist.
In der nächsten Woche folgt zunächst ein Programm mit geistlicher Musik unter dem Titel „Ouverture Spirituelle“, bevor die großen Premieren am 27. Juli mit Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ starten. Bis zum 2. September stehen sieben szenische Opern und rund 80 Konzerte auf dem Programm. Der neue Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf setzte zudem 13 Theaterproduktionen auf den Spielplan.
Erstmals wird etwas so Populäres wie Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“ gespielt, mit der Pereira den „Puccini-Bann“ bei dem Festival brechen will. Mozarts „Zauberflöte“ dirigiert bei der Eröffnungspremiere der Alte-Musik-Spezialist Nikolaus Harnoncourt.
Pereira übernimmt das Festival, das sich zu den weltweit wichtigsten Festspielen der Hochkultur rechnet, nach einigen turbulenten Jahren mit wechselnden Leitern.
Gleich zum Start sorgte er für Schlagzeilen. Pereira forderte, das schon beträchtlich auf 57 Millionen Euro erhöhte Budget im nächsten Jahr auf 64 Millionen aufzustocken und drohte andernfalls mit Rücktritt. Inzwischen lenkte er aber ein.
dpa