Werbung - Redaktion - Dienstag, 22. Mai 2012
12. März 2010
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Musik

Südtiroler Künstler präsentieren sich in München beim Festival „Zither8“

„Zither8“ - das renommierte Zitherfestival in München steht vom 26. bis 28.März wieder vor der Tür. Namhafte Südtiroler Künstler wie Georg Kaser, Markus Dorfmann alias Dor Doggi sing`, Manuela Kerer, Reinhilde Gamper, Peter Paul Hofmann und Alexander Werth wurden eingeladen, sich dort zu präsentieren.

Ebenfalls nehmen 14 junge Zitherspieler des Institutes für Musikerziehung am internationalen Workshop und an der Uraufführung des Stückes von Manuela Kerer teil.

Alle zwei Jahre geht dieses Festival über die Bühne und zeigt die Zither in ihren neuen Entwicklungen, dem Zeitgeist entsprechend.

Der Name ist schlicht: „Zither 8“. Doch hinter dem nüchternen Titel verbirgt sich ein sehr lebendiges Festival, das Zeitgenossen, die bei Zither nur an Volksmusik und Dritten Mann denken, Augen und Ohren öffnet. Drei Tage lang steht in 15 Konzerten, Ausstellung, Wettbewerb und Workshop die Zither in all ihren Facetten im Mittelpunkt. Schauplatz ist – von einer Ausnahme abgesehen - das Münchner Kulturzentrum Gasteig.

Seit 1995 findet das Festival, initiiert und geleitet von Georg Glasl, dem Dozenten für Zither an der Hochschule für Musik und Theater in München, in zweijährigem Turnus statt. Aus bescheidenen Anfängen hat es sich inzwischen zum größten, regelmäßig stattfindenden, internationalen Treffpunkt der Zitherspieler entwickelt, der vor allem Musiker anzieht, die Lust haben, mit der Zither auch neue Wege zu beschreiten.

Das Programm

Doch trotz aller Neuen Musik, die Pflege musikalischer Traditionen vernachlässigt das Festival nicht. Die „Nacht der Idyllen“ (Samstag, 20 bis 24 Uhr) dokumentiert unterhaltsam und abwechslungsreich auch ein Stück Münchner Zithergeschichte.

Doch auch abgesehen von der Nacht der Idyllen hat das Festival viel zu bieten. Nach dem schwungvollen Auftakt am Freitagabend mit den Luftmentschn und dem Südtiroler Liedermacher Dor Doggi sing’ folgen der Schauspieler Georg Kaser und Georg Glasl in dem amüsanten Sprach-Musik-Spektakel „Die Hin- und Herrichtung des Andreas Hofer“ den Spuren des legendären Tiroler Helden.

Der Samstag bietet neben der ganztägigen Ausstellung ein Komponistenportrait , zu Gast in der Matinee ist Wilfried Hiller, einer der meist gespielten Komponisten der Gegenwart. Studierende der Konservatorien und Musikhochschulen in Graz, Innsbruck, München und Salzburg demonstrieren ihr Können in ganz verschiedenen Bereichen, spielen Jazz, Volksmusik, Neue und Alte Musik.

Junge Zitherspieler gestalten auch den Sonntagnachmittag. In „Zither moves“ sind neben ZitherRausch“ mit Rosalyn Sabo auch Irena Zdolšek und als Trio die ehemaligen Volkmann-Preisträger Reinhilde Gamper, Leopold Hurt und Martin Mallaun zu hören. Nicht zu vergessen natürlich die Teilnehmer des Internationalen Workshops, die sich mit der Uraufführung von Manuela Kerers „A la Zither-carte“ präsentieren.

Das Abschlusskonzert des Festivals gestalten wie immer die Preisträger des 4. Internationalen Wettbewerbs für Zither. Auf keinen Fall versäumen sollte man die Matinee mit Alter Musik am Sonntagvormittag, die in der anregenden Umgebung der Musikinstrumentensammlung des Deutschen Museums stattfindet.

Ticktes gibt es bei „München Ticket“ unter www.muenchenticket.de.




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