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Artikel vom Donnerstag, 14. Februar 2013

„Faust“ in Bruneck auf der Bühne

„Blut ist ein ganz besonderer Saft“: Das Stadttheater Bruneck bringt eine Neuinszenierung von Goethes „Faust“ auf die Bühne.

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Martin Radecke und Christine Lasta

Martin Radecke und Christine Lasta

Wenn Goethes „Faust“ auf dem Spielplan eines Theaters steht, dann ist das für das ganze Ensemble immer eine ganz besondere Herausforderung. Dieser Stoff hat mehr als alle anderen besonders im deutschsprachigem Raum Künstler inspiriert.

Am Stadttheater Bruneck kommt nun der „Faust“ in einer gekürzten Fassung heraus, die sich einerseits auf die Dreierkonstellation Faust, Mephisto und Gretchen konzentriert, andererseits die provokanten Textstellen hervorhebt, die Goethe bei der Erstausgabe seines Faust aus Angst vor Zensur selbst gestrichen hat.

In der Inszenierung wird v.a. dem religiösen Hintergrund des Werkes nachgegangen. Der Pakt mit dem Bösen und die Erlösung der Guten steht im Zentrum der Regie.

Teufelspakt und Erlösung konkretisieren sich im Element des Blutes, das sich als Leitmotiv durch die gesamte Vorstellung zieht.

Für die Inszenierung zeichnet Peter Oberdorf verantwortlich, der erstmals am Stadttheater Bruneck arbeitet.

Die Rolle des Faust übernimmt Ensemblemitglied Horst Herrmann, Mephisto wird von Martin Radecke gegeben. In der Rolle des Gretchens ist Christine Lasta zu sehen und Maria Kankelfitz verkörpert in der Vorstellung fünf verschiedene Charaktere, wie z.B. Marthe oder Satan.

Die Schüler der Europäischen Theaterschule Bruneck werden als Chor in der Walpurgisnacht eingesetzt.

Termine

Premiere: 22. Februar
Weitere Aufführungen: 24. und 27. Februar, 1., 2., 6. und 7. März

Beginn jeweils um 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 18 Uhr

Kartenreservierung: 0474/412102 (Anrufbeantworter) oder ticket@stadttheater.eu

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