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Artikel vom 15. Juni 2012

"Helping Children" will Kindern eine Stimme geben

Vor kurzem wurde eine wissenschaftliche Studie gestartet, die mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, die von lebensbedrohlichen Krankheiten betroffen sind oder von einer schweren Erkrankung, aber mit Aussicht auf Heilung.

Kind Armut
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Eine Untersuchung, die von der Landesfachhochschule für Sozialberufe Claudiana in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb durchgeführt wird, soll Gesundheitsdienste für Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen verbessert werden.

Eine schwere Krankheit oder – schlimmer – der Verlust eines geliebten Menschen, eines Kindes, Geschwisterkindes oder Elternteils stellt jede Familie vor eine besondere Herausforderung: Die Welt des Kummers gehört nicht zum Alltäglichen und von außen kann sie nur schwer in Worte gefasst werden.

Um Familien und vor allem Kinder in diesen intensiven Wochen und Jahren der Krankheit und der Trauer bestmöglichst zu begleiten, hat die Claudiana eine Forschungsgruppe ins Leben gerufen.

Ziel ist es, direkt von den kleinen Patienten und ihren Familien zu lernen, wie die sanitäre Betreuung und die Gesundheitsdienste in Südtirol in diesem Bereich erlebt und beurteilt werden.

Initiator des Forschungsprojektes ist Prof. Dr. Philip Darbyshire aus Australien, der schon viele Untersuchungen durchgeführt hat.

“Niemand kann diese Erfahrungen besser beschreiben, als die Kinder und Jugendlichen selbst und ihre Eltern. Deshalb ist es für uns so wichtig, zu erfahren, was sie empfinden und was sie über die Gesundheitsdienste, die sie kennen, denken und wie sie ausgebaut oder verbessert werden können. Wir können so viel von jenen lernen, die am eigenen Leib so schwere Erfahrungen gemacht erfahren haben”, erklärt Dr. Darbyshire das Ziel der Studie.

Die Studie stützt sich auf zwei Untersuchungen: die erste online vom 15. Mai bis zum 30. Juni 2012 und die zweite mittels Interviews mit Kindern, Eltern, Familienangehörigen und mit Personen in verschiedenen Gesundheitsberufen sowie mit Interessengruppen (Selbsthilfegruppen, etc.) vom 29. August bis zum 3. Oktober 2012.

An der Studie teilnehmen können Kinder und junge Menschen (5-18 Jahre) mit einer lebenslimitierenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung, Eltern/Familienangehörige mit einem Kind (0-18 Jahre) mit einer lebenslimitierenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung, Eltern/Familienangehörige, deren Kind (0-18 Jahre) innerhalb der letzten fünf Jahre aufgrund einer lebenslimitierenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung gestorben ist und Personen bzw. Interessensgruppen, die mit diesen Kindern und Familien arbeiten.

Interessierte können sich mit Dr. Darbyshire und seinem Team in Verbindung setzen.