Werbung - Redaktion - Mittwoch, 23. Mai 2012
01. Februar 2010
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Gesundheit

Tacos und Tortillas treiben Mexikos Kindern den Speck auf die Hüften

Mexikos traditionelle reichhaltige Küche wird für das Land mehr und mehr zum Gesundheitsproblem. Tacos, Tortilllas und Tortas, die scherzhaft als „Vitamin T“ titulierte Kost aus üppig gefüllten Maisröllchen, treibt den Kindern den Speck auf die Hüften.

Inzwischen belegen Mexikos Kinder in einer internationalen Übergewichts-Statistik Platz eins. Mit einer Aufklärungskampagne versucht die Regierung, die dadurch verursachten Gesundheitskosten von umgerechnet 2,9 Milliarden Euro im Jahr einzudämmen.

“Übergewicht und Fettleibigkeit gehören heute zu den größten Herausforderungen für die Gesundheit der Mexikaner“, sagte Präsident Felipe Calderon bei der Vorstellung der Kampagne für mehr Bewegung und gesunde Kost, die sich an die junge Generation richtet.

Trotz Verbesserungen der Mittagstische an vielen privaten und staatlichen Schulen sind fetthaltige Kost und zuckerreiche Getränke immer noch weit verbreitet. Diabetes ist die Volkskrankheit Nummer eins in Mexiko.

Der neunjährige Diego aus Mexiko-Stadt berichtete, dass an seiner Schule die wenigen Stunden Sport immer wieder ausfallen, weil der Lehrer einfach nicht erscheint. Kantinenchefin Mary bedauerte, dass sie selbst mit Übergewicht zu kämpfen habe und doch die Kinder für die gesunden Gerichte begeistern solle.

„Das Schlimme ist doch, dass die fetten Sachen am besten schmecken.“

apa/afp




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