Sonntag, 12. Februar 2012
02. September 2010
Der neue Apple Nano © 2010 Der neue Apple Nano Der iPod (links), der neue Nano (oben) und der neue Shuffle © 2010 Der iPod (links), der neue Nano (oben) und der neue Shuffle Die Apple TV-Box © 2010 Die Apple TV-Box Der neue Apple Nano © 2010 APA/AP Der neue Apple Nano Der iPod (links), der neue Nano (oben) und der neue Shuffle © 2010 APA/AP Der iPod (links), der neue Nano (oben) und der neue Shuffle Die Apple TV-Box © 2010 APA/AP Die Apple TV-Box
Multimedia

Apple stellte erneuerte iPod-Player vor

Apple geht mit einer runderneuerten Palette seiner iPod-Player ins Weihnachtsgeschäft. Konzernchef Steve Jobs stellte die Geräte am Mittwoch in San Francisco vor.

Die größte Veränderung gibt es beim Modell iPod nano, das einen berührungsempfindlichen Bildschirm bekommt und mit seinem schwarzen Rahmen künftig wie eine quadratische Mini-Version des Tablet-Computers iPad aussieht.

Der iPod touch bekommt wie erwartet eine Kamera für Videotelefonie über WLAN-Netze sowie das verbesserte Display des iPhone 4.

Apple ist der Marktführer beim Online-Musikverkauf und bei mobilen Multimedia-Spielern, der boomende Bereich lockt jedoch verstärkt Konkurrenten an. So kündigte Sony wenige Stunden zuvor auf der Funkausstellung IFA in Berlin einen neuen Musik- und Videodienst an.

Apple macht Druck im Video-Geschäft

Apple will zudem tiefer ins Videogeschäft vorstoßen. Jobs stellte eine neue Version der Wohnzimmer-Box Apple TV vor, die in den USA nur noch 99 Dollar kosten soll.

Der Vorgänger war mehr als doppelt so teuer. In Europa wurde der Preis ähnlich stark auf 119 Euro gesenkt.

Apple geht auch auf den Trend zu Online-Netzwerken ein und integriert in die neue Version seiner Mediensoftware iTunes ein Musik-Netzwerk mit dem Namen Ping.

Darüber können sich Nutzer mit ihren Freunden austauschen oder Neuigkeiten von ihren Lieblingskünstlern sehen. Die Zahl der iTunes-Kunden gibt Apple mit 160 Millionen an. Damit bekommt Ping gleich eine solide Nutzerbasis.

Aus dem iTunes-Store sind künftig Episoden von TV-Serien in hoher Auflösung für 99 US-Cent abrufbar. Zu diesem Preis kann man die Serienfolgen leihen, nicht kaufen.

Allerdings machen bei der Preissenkung nur die Senderketten ABC und Fox mit. Andere wollten bisher nicht mitziehen, räumte Jobs ein. Darüber hinaus bekommen die Fernsehzuschauer über die kleine Kiste Zugriff auf die in Amerika beliebte Online-Videothek Netflix.

Derzeit versuchen immer mehr Anbieter, beim Zusammenwachsen von Fernsehen und Online-Video eine Schlüsselposition zu gewinnen.

Unmittelbar nach dem Apple-Event entdeckten US-Blogger auf der amerikanischen Website des weltgrößten Einzelhändlers Amazon ebenfalls Serien-Episoden von ABC und Fox zu 99 US-Cent - und dafür kann man sie dort kaufen statt leihen wie bei Apple.

apa/dpa




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