Welchen Browser? Microsoft bietet Nutzern Wahl beim Gang ins Internet
Nutzer des Computersystems Windows haben ab sofort die freie Wahl beim Gang ins Internet: Der Softwareriese Microsoft bietet ihnen neben dem hauseigenen Internet Explorer elf weitere Webbrowser als Alternativen an.
Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit.
Die Brüsseler Wettbewerbshüter hatten Microsoft im Dezember 2009 zu diesem Schritt gezwungen, um die Vormachtstellung des Konzerns zu brechen. Sein Windows-Marktanteil liegt bei über 90 Prozent.
Verbraucher können nun Konkurrenzangebote wie Mozilla Firefox, Apple Safari oder Opera wählen. Die neue Wahlfreiheit wird laut Kommission per Windows-Update verteilt.