Die USA blicken nach Rhinebeck – aber auch am Tag der Hochzeit von Chelsea Clinton werden Details der Feier wie ein Staatsgeheimnis gehütet.
Klar war nur, dass die Eheschließung der Tochter von Ex-Präsident Bill und US-Außenministerin Hillary Clinton am Samstag in der Kleinstadt nördlich von New York stattfinden sollte – obwohl es auch Stimmen gab, die von einem riesigen Ablenkungsmanöver sprachen.
Daran glaubten aber nur noch fantasievollste Köpfe, seit die Eltern der 30-Jährigen am Freitagabend in Rhinebeck eingetroffen waren.
„Wie lieben diesen Ort. Und Chelsea liebt ihn“, sagte Bill Clinton Reportern bei einem kurzen Rundgang durch die Kleinstadt. Details zur Feier oder der Gästeliste ließ er sich aber nicht entlocken.
„Es ist nur eine Familienhochzeit“, sagte Hillary Clinton – allerdings eine Familienfeier, die nach Schätzungen von amerikanischen Medien zwei bis drei Millionen Dollar kostet.
Allein das Brautkleid soll 25.000 Dollar (19.200 Euro) kosten. Die Gäste, von denen nur bekannt ist, dass Präsident Barack Obama nicht dabei ist, mussten angeblich ihre Handys und anderes abgeben, wenn damit Aufzeichnungen gemacht werden könnten.
Vor allem die Sicherheitsmaßnahmen gehen ins Geld. Der Ort wurde praktisch abgeriegelt, viele Straßen blockiert. Der Luftraum wurde für zwölf Stunden gesperrt.
Das einzige Kind des Politikerpaares und der Investmentbanker Marc Mezvinsky, eines von zehn Kindern eines anderen Politikerpaares, hatten sich Ende vorigen Jahres verlobt. Beide leben in New York.
apa/dpa
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