Sonntag, 14. März 2010
22. November 2009
Rupert Everett © 2009 LaPresse Rupert Everett
Panorama

Everett zeichnet dröges Bild vom Film

Schauspieler Rupert Everett (50, „Die Hochzeit meines besten Freundes") ist vom Leben im Filmgeschäft enttäuscht.

„Ich wollte ein aufregendes Leben. Beim Film findet man das nicht. Es ist so langweilig", sagte er dem deutschen Nachrichtenmagazin „Der Spiegel". Er habe seine ganze Kindheit von der Welt des Films und Theaters geträumt, als er dann tatsächlich beim Film gelandet sei, habe er festgestellt, „wie bürokratisch, bürgerlich, geschäftsmäßig und letztlich militärisch es da zugeht", erzählte der Sohn eines britischen Offiziers weiter.

„Beim Festival in Cannes über den roten Teppich zu laufen ist ungefähr so spannend, wie seine heimische Bankfiliale zu betreten", erzählte der Schauspieler, der Filme mit Stars wie Madonna, Julia Roberts oder Colin Firth drehte.

Everett, der sich früh zu seiner Homosexualität bekannte, hatte Anfang des Monats seine Autobiografie „Rote Teppiche und andere Bananenschalen" mit Kapiteln über Sex, Drugs und Rock'n'Roll im Showgeschäft vorgestellt.

dpa

Hier können Sie den Artikel bewerten
Anzeige
 

Panorama

Katherine Heigl
Heigl steigt bei „Grey’s Anatomy“ aus

Katherine Heigl (31) steigt nach Angaben des Branchenblatts „Entertainment Weekly“ aus der Fernsehserie „Grey’s Anatomy“ aus. weiterlesen

Sport

Edin Dzeko
Hertha verliert Anschluss - Sieg für Hannover 96

Schlusslicht Hertha BSC verliert im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga immer mehr den Anschluss. weiterlesen

Politik

Ein Atomkraftwerk (Archivbild)
Mutmaßliches Al-Kaida-Mitglied arbeitete in US-Atomanlagen

Ein derzeit im Jemen inhaftiertes mutmaßliches Mitglied des Terrornetzwerks Al-Kaida hat jahrelang in einer US-Atomanlage gearbeitet. weiterlesen

Wirtschaft

EZB-Chef Jean-Claude Trichet
Trichet will Liquiditätsspritzen für Banken bald beenden

EZB-Chef Jean-Claude Trichet hat den allmählichen Entzug der Liquiditätsspritzen für die Banken als notwendigen Schritt auf dem Weg aus der Krise verteidigt. weiterlesen

Chronik

Candice Berner
Wölfe oder Bären töteten Joggerin in Alaska

Bei einer Wolfsattacke ist eine Frau in Alaska ums Leben gekommen. weiterlesen

Kultur

Rezension "Die Walsche": Das Fremde in uns

Jede Figur schmerzt ein bisschen, jede Figur ist ein Stück Heimat. weiterlesen

Anzeige